USA News: USA kündigen Abzug von 5000 Soldaten aus Deutschland an – Politik


Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.

Wichtige Updates

US-Zölle: EU droht mit Gegenmaßnahmen

Trump: Zölle auf Autos und Lastwagen aus der EU steigen auf 25 Prozent

US-Staatsanwältin veröffentlicht Video von Angriff bei Gala

Trump ätzt erneut gegen Merz 

Trump: USA prüfen Truppenabzug aus Deutschland

USA kündigen Abzug von 5000 Soldaten aus Deutschland an

US-Verteidigungsminister Pete ​Hegseth hat nach Angaben seines Ministeriums den Abzug von 5000 Soldaten aus Deutschland angeordnet. Der Abzug solle ​binnen sechs bis zwölf Monaten abgeschlossen sein, sagte Pentagon-Chefsprecher Sean Parnell. Diese Entscheidung folge einer gründlichen Überprüfung der US-Truppenpräsenz in Europa. Sie trage den Anforderungen der Einsatzgebiete sowie den Bedingungen vor Ort Rechnung, hieß es.

US-Präsident Donald Trump hatte einen Abzug vor einigen Tagen angedroht. Zuvor hatte ​Bundeskanzler ​Friedrich Merz gesagt, die Iraner würden ‌die USA in den ‌Verhandlungen zur Beendigung des seit zwei Monaten andauernden Krieges demütigen. Allerdings hatte sich ​auch schon ​in den Wochen davor das ​ohnehin angespannte Verhältnis zwischen den USA und den meisten anderen Nato-Verbündeten weiter eingetrübt. Trump hatte ‌westlichen Ländern vorgeworfen, die USA nicht bei ihrem Krieg gegen ‌Iran unterstützt zu ‌haben.

In Europa gibt es seit Jahrzehnten Dutzende große US-Militärstützpunkte. In Deutschland gehören dazu das US-Oberkommando für Europa (EUCOM) in Stuttgart und als Drehkreuz der US-Luftwaffe der Flugplatz Ramstein in Rheinland-Pfalz. Aktuell sind nach Angaben des US-Militärs von Mitte April etwa 86 000 Soldaten in Europa stationiert – davon ungefähr 39 000 in Deutschland. Die Zahl verändert sich regelmäßig, etwa wegen Rotationen und Übungen.

Trump drohte bereits in seiner ersten Amtszeit als US-Präsident mehrfach mit einem Abzug von US-Soldaten aus Deutschland. In seiner zweiten Amtszeit gab es zunächst andere Signale. Bei einem Besuch von Merz in Washington im Sommer 2025 sagte Trump auf Nachfrage einer Reporterin, wenn Deutschland die amerikanischen Soldaten dort haben wolle, sei er dazu bereit. „Ja, das werden wir tun. Das ist kein Problem.“ Erst im März hatte Trump dem Kanzler nach dessen Angaben bei einem weiteren Besuch in Washington zugesagt, dass die USA an ihrer Truppenpräsenz in Deutschland festhalten wollten.

US-Zölle: EU droht mit Gegenmaßnahmen

Die EU behält sich Gegenmaßnahmen vor, falls Donald Trump die US-Zölle auf Autoimporte aus der Staatengemeinschaft wie angekündigt anhebt. Das machte eine Sprecherin der EU-Kommission am Abend in Brüssel deutlich.

„Wir bekennen uns weiterhin uneingeschränkt zu einer berechenbaren, für beide Seiten vorteilhaften transatlantischen Beziehung“, teilte die Sprecherin mit. Sollten die USA Maßnahmen ergreifen, die im Widerspruch zum gemeinsamen Handelsabkommen stünden, behalte man sich „alle Optionen vor, um die Interessen der EU zu schützen“.

Die Sprecherin versicherte, die Europäische Union setze die eingegangenen Verpflichtungen im Einklang mit der üblichen Gesetzgebungspraxis um und halte die US-Regierung dabei stets umfassend auf dem Laufenden. „Wir stehen in engem Kontakt mit unseren Partnern, auch um Klarheit über die Verpflichtungen der USA zu erlangen.“

Autoindustrie warnt vor Belastung durch neue US-Zölle

Die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie, Hildegard Müller, hat die angekündigte Anhebung von US-Zöllen auf Autoimporte aus der EU scharf kritisiert und vor erheblichen Folgen gewarnt.

Die Pläne von Donald Trump, die Zölle auf Pkw und Lkw aus der Europäischen Union auf 25 Prozent zu erhöhen, stellten eine „schwerwiegende Belastung der transatlantischen Beziehungen“ dar, sagte Müller. Die zusätzlichen Abgaben würden die deutsche und europäische Automobilindustrie in einer ohnehin angespannten Lage hart treffen. Zugleich könnten die Maßnahmen auch Auswirkungen auf Verbraucherinnen und Verbraucher in den USA haben, hieß es weiter.

Müller forderte beide Seiten auf, das zwischen der EU und den USA geschlossene Handelsabkommen einzuhalten und mahnte insbesondere Fortschritte auf europäischer Seite an. Die Automobilindustrie rufe sowohl Washington als auch Brüssel zu einer Deeskalation und zu raschen Gesprächen auf.

EU-Handelspolitiker: EU muss entschlossen auf Trumps Zoll-Ankündigung reagieren

​Der Vorsitzende des Handelsausschusses im EU-Parlament, Bernd Lange, hat die von US-Präsident Donald ​Trump angekündigten Zölle auf europäische Autos scharf kritisiert. „Dieser ⁠jüngste Schritt zeigt, wie unzuverlässig die US-Seite ist“, erklärte der ​SPD-Politiker. So gehe man ‌nicht mit engen ‌Partnern um. Trumps Verhalten sei inakzeptabel.

Die Europäische Union ​müsse nun ​mit äußerster Klarheit und ​Entschlossenheit aus einer Position der Stärke heraus reagieren, forderte Lange. Während ‌sich die EU an das sogenannte Schottland-Abkommen halte ‌und die ‌entsprechende Gesetzgebung voraussichtlich im Juni ​abschließen werde, hätten die USA die Vereinbarung ​wiederholt gebrochen. 

Die deutsche Bundesregierung ‌hat die Ankündigung Trumps bisher nicht kommentiert. 

Trump: Zölle auf Autos und Lastwagen aus der EU steigen auf 25 Prozent

US-Präsident Donald Trump will Zölle auf Autos und Lastwagen, die aus der Europäischen Union in die USA eingeführt werden, ab kommender Woche auf 25 Prozent erhöhen. In seinem Post auf der Plattform Truth Social begründete er das mit dem Vorwurf, dass sich die EU nicht an das vereinbarte Handelsabkommen halte.

Im Sommer vergangenen Jahres hatten sich Trump und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in einem Rahmenabkommen auf eine Obergrenze von 15 Prozent auf die meisten EU-Warenimporte in die USA geeinigt. Auch für europäische Autos und Autoteile soll der Satz gelten. Im Gegenzug verpflichtet sich die EU, Zölle auf US-Industriegüter zu streichen und den Marktzugang für US-Agrarprodukte wie Schweinefleisch und Milchprodukte zu erleichtern.

Weitere Zolldrohungen Trumps im Grönland-Konflikt und Unsicherheit nach einer Gerichtsentscheidung, die viele US-Zölle für rechtswidrig erklärt hatte, hatten die Umsetzung des Zolldeals allerdings gebremst. Das Europäische Parlament gab im März bekannt, die weitere Umsetzung des Abkommens mit den USA an strenge Bedingungen knüpfen zu wollen. Die Abgeordneten sprachen sich mehrheitlich dafür aus. Für den Vollzug müssen auch die Mitgliedstaaten noch den entsprechenden Verordnungen zustimmen.

Autos und Lastwagen von EU-Herstellern, die in den Vereinigten Staaten produziert werden, sind laut Trump von den Abgaben ausgenommen. Der US-Präsident will dadurch Autobauer auf der ganzen Welt dazu bewegen, trotz höherer Herstellungskosten mehr in den USA zu produzieren. Derzeit befänden sich „zahlreiche“ Produktionsstätten im Bau, das Investitionsvolumen liege bei mehr als 100 Milliarden US-Dollar (knapp 85,5 Milliarden Euro), schreibt Trump in seinem Post.

US-Staatsanwältin veröffentlicht Video von Angriff bei Gala

Die Staatsanwältin für die US-Hauptstadt Washington hat ein Video veröffentlicht, auf dem entscheidende Momente des Angriffs bei einem Gala-Dinner mit Präsident Donald Trump zu sehen sind. Das Video zeige, wie der Angreifer Cole Allen bei seinem Versuch, Trump zu ermorden, einen Beamten des Secret Service anschieße, schrieb Staatsanwältin Jeanine Pirro auf der Plattform X. Es gebe keine Hinweise darauf, dass der Sicherheitsbeamte von eigenen Leuten getroffen worden sei, betonte sie.

Das beinahe sechsminütige Video umfasst Aufnahmen verschiedener Tage: Zunächst ist zu sehen, wie ein Mann am Freitagabend (Ortszeit) vergangener Woche einen Flur in dem Hotel langgeht, in dem am darauffolgenden Abend das Gala-Dinner mit der Hauptstadtpresse stattfand. Man sieht zudem, wie er sich in einem Fitnessraum des Hotels umschaut. Pirro schreibt davon, dass der Mann das Hotel am Tag vor dem Vorfall ausgekundschaftet habe.

Die Aufnahmen vom Samstagabend zeigen dann, wie der Angreifer bewaffnet durch eine Sicherheitsschleuse in dem Hotel rennt. Mehrere Sicherheitsbeamte zücken daraufhin ihre Waffen und richten sie in Richtung des davonrennenden Täters.
Zum Ende der Aufnahmen hin wird die Szene noch einmal mit verringerter Wiedergabegeschwindigkeit gezeigt. Mit dieser Einstellung ist zu sehen, dass der Angreifer seine Waffe unmittelbar nach dem Passieren der Sicherheitsschleuse nach rechts richtet, wo Sicherheitsbeamte stehen. Man sieht auch, wie ein Polizist seine Waffe auf den Angreifer richtet und Schüsse in dessen Richtung abzufeuern scheint.

Bei dem Vorfall am vergangenen Wochenende waren mehrere Schüsse gefallen. Unklar war allerdings zunächst, wie viele Schüsse von wem abgegeben wurden. Ein Sicherheitsmitarbeiter wurde von mindestens einer Kugel getroffen, wegen seiner Schutzweste aber nicht schwerer verletzt. Der Angreifer selbst wurde nach Polizeiangaben nicht angeschossen.

Trump streicht Whisky-Zölle nach Besuch von König Charles 

US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, Zölle und Handelsbeschränkungen auf Whisky aufzuheben. Er tue dies „zu Ehren des Königs und der Königin“, sagte Trump nach dem Besuch von König Charles III. und Königin Camilla in den USA. Damit kann der Handel zwischen der schottischen Whisky- und der US-Bourbonindustrie in Kentucky wieder leichter laufen.

Der Buckingham-Palast dankte Trump für die „warme Geste“: Charles werde auf „die großzügige Gastfreundschaft“ anstoßen. Für Großbritannien ist die Entscheidung ein handelspolitischer Erfolg: Die USA sind der wichtigste Exportmarkt für Scotch Whisky, 2025 gingen Ausfuhren im Wert von fast einer Milliarde Dollar dorthin. Die Zölle galten seit Jahren als Streitpunkt zwischen Washington und London. 

Trump: US-Truppenabzug auch aus Italien und Spanien vorstellbar 

Einen Tag nach seiner Drohung eines US-Truppenabzugs aus Deutschland legt Präsident Donald Trump nach. Auf die Frage, ob er sich einen solchen Schritt auch in Italien und Spanien vorstellen könne, sagte er: „Ja, wahrscheinlich. Wahrscheinlich werde ich das.“ Italien habe sich nicht als Hilfe für die Vereinigten Staaten erwiesen, sagte er. Über Spanien, mit dem der Republikaner seit geraumer Zeit im Clinch liegt, sagte er: „Furchtbar, absolut furchtbar.“ Die USA waren sowohl in Spanien als auch in Italien auf Widerstand bei der Nutzung von Militärstützpunkten für den Iran-Krieg gestoßen.

Am Mittwoch hatte Trump angekündigt, einen US-Truppenabzug aus Deutschland überprüfen zu lassen. Eine Entscheidung solle in Kürze folgen. Aktuell sind nach Angaben des US-Militärs von Mitte April rund 86 000 Soldaten in Europa stationiert – davon rund 39 000 in Deutschland. 

Kompromiss im Haushaltsstreit um Finanzierung des Heimatschutzministeriums 

Der monatelange Streit über den Haushalt des in die Kritik geratenen US-Heimatschutzministeriums ist beigelegt – zumindest zum Großteil: Demokraten und Republikaner im Repräsentantenhaus einigten sich auf ein Gesetz, das die Grundlage für das Budget des Ressorts bildet. Keine Einigung gibt es allerdings weiterhin bei der Finanzierung der Einwanderungsbehörde ICE und der Grenzschutzbehörde CBP.

Der Streit über die Finanzierung war entbrannt, nachdem bei Abschieberazzien im US-Bundesstaat Minnesota zwei US-Bürger durch Schüsse von Bundesbeamten getötet wurden. Beteiligt waren daran auch Beamte von ICE. Die Demokraten hatten daraufhin unter anderem darauf bestanden, dass die Beamten im Einsatz nicht mehr maskiert sind. Neben der Einwanderungs- und der Grenzschutzbehörde gehören aber unter anderem auch die Küstenwache und der Katastrophenschutz Fema zum Heimatschutzministerium. US-Präsident Donald Trump muss das Gesetz noch unterschreiben, damit es in Kraft treten kann.

Trump ätzt erneut gegen Merz 

US-Präsident Donald Trump legt nach seiner jüngsten Attacke gegen Bundeskanzler Friedrich Merz nach: „Der deutsche Bundeskanzler sollte mehr Zeit darauf verwenden, den Krieg zwischen Russland und der Ukraine zu beenden“, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Er warf Merz vor, im Ukraine-Krieg bislang „völlig wirkungslos“ gewesen zu sein. Zudem müsse er Deutschland wieder in den Griff bekommen, anstatt sich in andere Angelegenheiten einzumischen. Seit dem Amtsantritt Trumps hat Deutschland die USA als größter ⁠Unterstützer der Ukraine im Abwehrkampf gegen Russland ‌abgelöst. 

Trumps Kritik kommt nur knapp einen Tag nach seiner Drohung eines US-Truppenabzugs. Der Präsident hatte eine entsprechende Überprüfung angekündigt, eine Entscheidung solle in Kürze fallen.

Schon am Dienstag hatte Trump den CDU-Politiker scharf angegriffen. „Er hat keine Ahnung, wovon er spricht!“, schrieb der Republikaner auf Truth Social. Bereits zu diesem Zeitpunkt behauptete Trump, „dass es Deutschland so schlecht geht, sowohl wirtschaftlich als auch in anderer Hinsicht!“. Er warf Merz vor, damit einverstanden zu sein, dass Iran über Atomwaffen verfüge, und lobte sein eigenes Vorgehen.

Gemessen an Trumps Äußerungen schien das persönliche Verhältnis der beiden auf einem neuen Tiefpunkt angelangt zu sein. Merz trat diesem Eindruck am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Berlin allerdings entgegen. „Das persönliche Verhältnis zwischen dem amerikanischen Präsidenten und mir ist – jedenfalls aus meiner Sicht – unverändert gut“, sagte er. „Wir sind nach wie vor in guten Gesprächen miteinander.“ Auch Außenminister Johann Wadephul hatte sich diplomatisch unbeeindruckt gegeben. „Das ist eine Einzelbemerkung des Präsidenten gewesen zu einer aktuellen Debatte, die wir miteinander haben“, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch am Rande eines Besuchs in der marokkanischen Hauptstadt Rabat.

Die Beziehung von Bundeskanzler und US-Präsident war schon mal besser. Jetzt kritisiert Merz Trump – und der droht. Kanzler-Beobachter Daniel Brössler aus dem Berliner Büro der Süddeutschen Zeitung spricht in dieser Folge des SZ-Podcasts „Auf den Punkt“ über das deutsch-amerikanische Verhältnis und darüber, wie es jetzt weitergeht.

Trump: USA prüfen Truppenabzug aus Deutschland

Die USA erwägen eine Reduzierung ihrer Truppenpräsenz in Deutschland. Ein solcher Schritt werde geprüft, teilt Trump auf Truth Social mit – eine Entscheidung solle in Kürze fallen. Derzeit sind etwa 36 000 US-Soldaten dauerhaft in Deutschland stationiert. Die Bundesrepublik gilt als zentraler Knotenpunkt für das US-Militär in Europa: Hier befinden sich das Hauptquartier des US-Europakommandos in Stuttgart, der Luftwaffenstützpunkt Ramstein sowie das Militärkrankenhaus Landstuhl. 

Die Ankündigung folgt auf einen offenen Streit zwischen Trump und Bundeskanzler Friedrich Merz: Merz hatte der US-Regierung vorgeworfen, „ohne jede Strategie“ in den Iran-Krieg gegangen zu sein und keine Exit-Strategie zu haben. Trump reagierte scharf auf Truth Social: „Er hat keine Ahnung, wovon er spricht!“ Merz beschwichtigt: Das persönliche Verhältnis zu Trump sei „jedenfalls aus meiner Sicht unverändert gut.“ Bereits in seiner ersten Amtszeit hatte Trump mit einem Truppenabzug aus Deutschland gedroht. Der US-Kongress hat Ende 2025 einen Sicherheitsmechanismus beschlossen, der einen dauerhaften Abzug unter 76 000 Soldaten in Europa erschwert. 

König Charles III. gedenkt der Opfer des 11. September in New York

Der britische König Charles III. und Königin Camilla haben in New York der Opfer des Terroranschlags vom 11. September 2001 gedacht. Das Königspaar legte an der Gedenkstätte ein Blumengebinde nieder und traf Angehörige der Opfer sowie Ersthelfer. In einer Botschaft zu den Blumen erklärten die Royals, dem amerikanischen Volk in unverminderter Solidarität zur Seite zu stehen, wie die Nachrichtenagentur PA berichtete.

Während seiner Rede im US-Kongress am Vortag hatte der König 9/11 als „prägenden Moment für Amerika“ bezeichnet. „Euer Schmerz und euer Schock waren auf der ganzen Welt zu spüren“, sagte der Monarch. „Wir standen damals an eurer Seite. Und wir stehen auch heute an eurer Seite, im stillen Gedenken an einen Tag, der niemals vergessen werden darf.“

Das Königspaar legte die Blumen an der Seite des früheren New Yorker Bürgermeisters Michael Bloomberg nieder. Den aktuellen Bürgermeister Zohran Mamdani traf Charles dem Sender NBC zufolge während des anschließenden Empfangs am Denkmal. 

Diskriminierung schwarzer Wähler: Supreme Court schränkt wichtiges Wahlgesetz ein 

Der Oberste Gerichtshof der USA hat in einem wegweisenden Urteil die Anwendung des Wahlrechtsgesetzes zur Schaffung von Wahlbezirken mit überwiegend schwarzer oder hispanischer Bevölkerung eingeschränkt. Dieses Urteil stärkt die Bemühungen der Republikaner, bei den diesjährigen Zwischenwahlen und darüber hinaus die Kontrolle über das Repräsentantenhaus zu behalten. 

Mit 6:3 Stimmen lehnten die Richter einen Wahlkreisplan für Louisiana ab, der einen zweiten Wahlkreis mit schwarzer Mehrheit vorsah, nachdem ein untergeordnetes Gericht einen früheren Plan als diskriminierend eingestuft hatte. In seiner Begründung bezeichnete Richter Samuel Alito den Wahlkreis als „verfassungswidrige rassistische Wahlkreismanipulation“. Das Urteil untergräbt den bislang wichtigsten verbleibenden Teil des Voting Rights Act, eines 1965 verabschiedeten Gesetzes zur Bekämpfung der grassierenden Diskriminierung schwarzer Wähler. 

Obwohl das Gericht das Gesetz nicht für ungültig erklärte oder Präzedenzfälle ausdrücklich aufhob, stellte die Mehrheit strenge neue Anforderungen an diejenigen, die Wahlbezirke mit hohem Minderheitenanteil schaffen wollen. Die abweichende Richterin Elena Kagan sagte, die Folgen des Urteils seien „wahrscheinlich weitreichend und schwerwiegend“. Sie erklärte, die Entscheidung mache Abschnitt 2 des Voting Rights Act, die Bestimmung, die rassistisch diskriminierende Wahlvorschriften verbietet, „praktisch zu Makulatur“. 

Das Urteil dürfte den Republikanern zugutekommen, da umkämpfte Wahlkreise wie der in Louisiana tendenziell demokratisch wählen. Progressive Gruppen haben erklärt, dass bis zu 19 Kongresswahlkreise mit überwiegend schwarzer oder hispanischer Bevölkerung gefährdet seien, zusammen mit einer weitaus größeren Anzahl von Wahlkreisen auf Landes- und lokaler Ebene. 

Trumps Fed-Kandidat Warsh nimmt erste Hürde: Senatsausschuss gibt grünes Licht 

Der von US-Präsident Donald ​Trump nominierte Kandidat für den Fed-Chefposten, Kevin Warsh, hat die erste Hürde auf dem Weg an die Spitze der Notenbank genommen. Der zuständige Senatsausschuss gab am Mittwoch grünes Licht ​im Bestätigungsverfahren. Damit kann das Plenum des Senats über diese Personalie abstimmen.

Eine Zustimmung der von ⁠Trumps Republikanern dominierten Parlamentskammer gilt als wahrscheinlich. Lange war jedoch unklar, ob Warsh die erste Hürde rechtzeitig nehmen würde, um den im ​Mai regulär ​aus dem Amt scheidenden Zentralbankchef Jerome Powell ablösen ‌zu können. Doch der republikanische Senator Thom Tillis ‌gab jüngst seinen Widerstand gegen eine Bestätigung auf.

Powell wird am Abend (20.30 ‌Uhr MESZ) wohl zum letzten Mal als Fed-Chef vor die Presse treten, um einen Zinsentscheid ‌der US-Notenbank zu erläutern. Es ‌wird erwartet, dass die Zentralbank den geldpolitischen Schlüsselsatz in ​der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent belässt.

Begeistert ist die Finanzwelt von dem ehemaligen Investmentbanker Kevin Warsh nicht, erklärt SZ-Korrespondentin Ann-Kathrin Netzik:

König Charles schenkt Trump U-Boot-Glocke mit dessen Namen

US-Präsident Donald Trump ist dank König Charles III. Besitzer einer glänzenden Glocke, die seinen Namen trägt. Sie stammt von dem 1944 gebauten britischen U-Boot HMS Trump, wie Charles bei einem Staatsbankett im Weißen Haus sagte. Das Geschenk solle als „Zeugnis der gemeinsamen Geschichte und der glänzenden Zukunft der beiden Nationen“ dienen.

Auf der Glocke steht in großen Buchstaben „TRUMP“ sowie die Jahreszahl 1944. Der US-Präsident hat ein Faible dafür, seinen Namen auf verschiedenen Dingen verewigt zu sehen – so wie ursprünglich auf seinen Hotels und inzwischen auch auf einer Regierungswebseite für günstigere Medikamente namens TrumpRx sowie der „Trump Gold Card“, mit der man für eine Million US-Dollar Bleiberecht in den USA bekommen soll.

Dass das alte britische U-Boot genauso hieß wie der aktuelle US-Präsident, ist ein Zufall. Die Namen aller U-Boote der T-Klasse fingen mit dem Buchstaben „T“ an – und darunter war auch „Trump“ (auf Deutsch: Trumpf).

Mehr zu dem Besuch von König Charles III. in den USA und seiner Rede vor dem Kongress, lesen Sie hier:  





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