Leipzig: Mutmaßlicher Täter von Leipzig kommt vorläufig in die Psychiatrie
Der Mann, der mit seinem Auto in der Leipziger zwei Menschen getötet haben soll, kommt in die Psychiatrie. Ein Ermittlungsrichter ordnete die einstweilige Unterbringung des
33-Jährigen in einem psychiatrischen Krankenhaus an, wie die
Staatsanwaltschaft Leipzig der ZEIT bestätigte. Es gebe dringende Gründe, die dafür sprechen, dass der Beschuldigte die Tat »im Zustand der zumindest erheblich verminderten Schuldfähigkeit begangen hat«.
Die Unterbringung in der psychiatrischen Klinik ist vorläufig. Ob eine verminderte Schuldfähigkeit vorliegt, muss noch abschließend geprüft werden.
Der mutmaßliche Täter soll am Montag mit seinem Auto vom Leipziger Augustusplatz in die Grimmaische Straße gerast sein. Dabei wurden zwei Menschen getötet und mehrere Personen verletzt. Der mutmaßliche Fahrer des Autos wurde nach der Tat festgenommen. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) sagte, dass man alles daran setze, die Tat schnell aufzuklären. »Der Rechtsstaat wird mit aller Konsequenz handeln«, sagte Kretschmer.
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