Hantavirus: Kreuzfahrtschiff »Hondius« in Rotterdam angekommen


In Rotterdam geht die Besatzung der vom Hantavirus betroffenen »MS Hondius« von Bord. Die Passagiere hatten das Kreuzfahrtschiff bereits auf Teneriffa verlassen.


Hantavirus: Das vom Hantavirus betroffene Kreuzfahrtschiff ist in den Niederlanden angekommen.
Das vom Hantavirus betroffene Kreuzfahrtschiff ist in den Niederlanden angekommen.
© Piroschka van de Wouw/​Reuters

Das vom Ausbruch des Hantavirus betroffene Kreuzfahrtschiff Hondius ist in den Niederlanden angekommen. Nachdem es von den Kanarischen Inseln losgefahren war, werden in Rotterdam 25 Besatzungsmitglieder und zwei medizinische Hilfskräfte von Bord gehen. Auch die Leiche einer Deutschen, die am 2. Mai an den Folgen einer
Hantavirus-Infektion gestorben war, sollte von Bord gebracht werden.

Die Passagiere waren vor etwa einer Woche auf Teneriffa von Personal in Schutzkleidung von Bord gebracht worden. Sie konnten anschließend in ihre Heimatländer fliegen, mussten sich aber in Quarantäne begeben.

Im Rahmen des Hantavirus-Ausbruchs starb neben der Deutschen auch ein niederländisches Paar, das nach Behördenangaben Kontakt zum Virus während eines Besuchs in Südamerika hatte.

Desinfektion und Quarantäne

Laut der Betreiberfirma des Kreuzfahrtschiffes, Oceanwide
Expeditions, hatte keiner der übrigen Insassen des Schiffs, die in
den Niederlanden eintrafen, Hantavirus-Symptome. Die Besatzungsmitglieder
müssen sich dennoch in Quarantäne begeben. Nach der Ankunft in Rotterdam sollte das
unter niederländischer Flagge fahrende Schiff desinfiziert werden.



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