Ebola: 65 Menschen sterben nach Ebolaausbruch im Nordosten der DR Kongo



Die afrikanische Gesundheitsbehörde hat einen neuen Ebola-Ausbruch in einer entlegenen Region der Demokratischen Republik Kongo bestätigt. Bisher seien in der Provinz Ituri 246 Verdachtsfälle und 65 Todesfälle gemeldet worden, teilte die Africa CDC mit. Vier der Todesfälle wurden demnach durch Labortests als Ebola-Infektionen bestätigt.

Die Provinz Ituri liegt mehr als 1.000 Kilometer von der Hauptstadt Kinshasa entfernt und verfügt über kein ausgebautes Straßennetz. Das erschwert es, die Ausbreitung des Virus zu bekämpfen.

Besorgte Gesundheitsbehörde ruft zu dringlichem Treffen

Die Afrika-Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention (Africa CDC) teilte mit, es berufe ein dringliches Treffen mit Kongo, Uganda, Südsudan und globalen Partnern ein, um Grenzkontrollen zu verstärken und Vorsorgen zu treffen. In der Region gibt es mit Bunia und Rwampara zwei größere Städte. Außerdem gibt es aufgrund des intensiven Bergbaus viele Reisende. 

Das Ebola-Virus ist hochansteckend und kann durch Körperflüssigkeiten wie Erbrochenes, Blut oder Sperma übertragen werden. Auch am Virus bereits Verstorbene sind noch mehrere Tage ansteckend, weshalb bei Bestattungen ebenfalls ein hohes Infektionsrisiko besteht. Erst vor fünf Monaten teilten die Behörden im Kongo mit, der damalige Ebola-Ausbruch mit 43 Todesopfern sei beendet.



Source link

Ähnliche Beiträge