Nahost-Liveblog: ++ Tote bei israelischen Angriffen im Libanon ++


Rauch steigt auf nach einem mutmaßlich israelischen Angriff im Libanon.


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Stand: 02.05.2026 • 05:25 Uhr

Trotz Waffenruhe zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah-Miliz dauern die gegenseitigen Angriffe an. US-Präsident Trump hat die Kampfhandlungen in Iran in einem Brief an den US-Kongress für beendet erklärt.

Irans Außenminister Abbas Araghtschi zeigt sich für ein Ende des Iran-Kriegs verhandlungsbereit, insofern die USA Bedingungen erfüllen. Sein Land sei bereit, den diplomatischen Prozess fortzusetzen, falls sich „die übertriebenen Forderungen, die bedrohliche Rhetorik und die provokativen Handlungen der amerikanischen Seite“ änderten, zitierte der regierungstreue iranische Fernsehsender Press TV den Außenminister.

US-Präsident Donald Trump hat das Vorgehen der USA bei der Blockade iranischer Häfen mit dem von Piraten verglichen. „Wir haben uns das Schiff genommen, wir haben uns die Fracht genommen, wir haben uns das Öl genommen“, sagte Trump mit Blick auf die Beschlagnahmung eines Schiffes vor wenigen Tagen. Dies sei ein sehr einträgliches Geschäft. „Wir sind wie Piraten. Wir sind so etwas wie Piraten, aber wir spielen keine Spielchen.“

Während des Krieges der USA und Israels gegen Iran hält die Regierung in Teheran fast alle ausländischen Schiffe in der Straße von Hormus auf, während Trump seinerseits eine Blockade iranischer Häfen verhängt hat.

Trotz Waffenruhe zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah-Miliz dauern die gegenseitigen Angriffe an. Das libanesische Gesundheitsministerium teilte laut der staatlichen Nachrichtenagentur NNA mit, bei israelischen Angriffen auf Orte im Südlibanon seien zwölf Menschen ums Leben gekommen und 25 weitere verletzt worden. Eines der Opfer sei ein Kind. Die israelische Armee äußerte sich zu den Vorfällen zunächst nicht..

US-Präsident Donald Trump hat die Kampfhandlungen in Iran in einem Brief an den US-Kongress für beendet erklärt. Seit Beginn der Waffenruhe am 7. April habe es keine Gefechte zwischen Iran und den USA gegeben, heißt es in einem von Trump unterzeichneten Brief des Weißen Hauses, der den Nachrichtenagenturen dpa und AFP vorliegt. „Die am 28. Februar 2026 begonnenen Feindseligkeiten sind beendet.“

Relevant sind Trumps Aussagen auch deshalb, weil zum Wochenende theoretisch das Zeitfenster ausläuft, in dem er den Krieg noch führen darf. Dem Gesetz War Powers Resolution von 1973 zufolge darf der Präsident maximal 60 Tage lang die Offensive befehligen – dann braucht er die förmliche Zustimmung des Parlaments.

Das US-Außenministerium hat nach eigenen Angaben Waffenverkäufe im Wert von mehr als 8,6 Milliarden Dollar an Verbündete im Nahen Osten genehmigt. Zu den Empfängern gehören Israel, Katar, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate. Die Ankündigung erfolgt neun Wochen nach Beginn des Krieges der USA und Israels gegen Iran sowie mehr als drei Wochen nach Inkrafttreten einer brüchigen Waffenruhe.

US-Präsident Trump ist mit einem iranischem Vorschlag für die Beendigung des Kriegs unzufrieden. Trotz der Waffenruhe greifen sich Israel und die Hisbollah-Miliz weiter gegenseitig an.



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