Pipeline – Infrastrukturminister Crumbach: Raffinerie PCK wird Wegfall kasachischen Öls kompensieren können

Die Produktion werde auch dann weiterlaufen, wenn Russland ab morgen kein Öl aus Kasachstan mehr durch die Druschba-Pipeline fließen lasse, sagte der SPD-Politiker im Deutschlandfunk. Das kasachische Öl mache einen Anteil von 20 Prozent an der Gesamtkapazität der Raffinerie aus. Man arbeite gemeinsam mit der Bundesregierung an Möglichkeiten, den Ausfall zu kompensieren. Geplant sei, mehr Öl über Pipelines aus dem polnischen Hafen Danzig und aus Rostock nach Schwedt zu liefern. Außerdem könnte Kasachstan Öl per Schiff nach Deutschland transportieren.
Crumbach versicherte, dass die Raffinerie in Schwedt trotz der aktuellen Schwierigkeiten über Monate hinweg wirtschaftlich betrieben werden könne. Die mehr als 1.000 Arbeitsplätze seien nicht in Gefahr.
Russland hatte vorige Woche angekündigt, wegen angeblicher technischer Probleme an der Druschba-Pipeline ab dem 1. Mai kein kasachisches Öl mehr Richtung Deutschland durchzuleiten.
Diese Nachricht wurde am 30.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
