Naher Osten – Wadephul nennt Rahmenabkommen zur Beendigung des Irankriegs eine „gute Nachricht“


Luxemburg: Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) spricht zu den Medien vor dem Treffen mit seinen EU-Amtskollegen.

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) spricht zu den Medien vor dem Treffen mit seinen EU-Amtskollegen. (Katharina Redanz/dpa)

Man werde in den nächsten Tagen sehr interessiert verfolgen, woraus die Substanz dieser Einigung bestehe, sagte der CDU-Politiker vor einem Treffen der EU-Außenminister in Luxemburg. Experten warnten vor verfrühtem Optimismus. Selbst wenn das Rahmenabkommen Bestand habe, blieben die schwierigen Fragen bestehen, erklärte der Analyst Richard Fontaine von der Denkfabrik „Center for a New American Security“. Die ausgesparten Punkte seien genau die, die zum Krieg geführt hätten. Fontaines Kollege von der Denkfabrik Carnegie, Karim Sadjadpour, führte im Sender CNN aus, vor allem der Krieg im Libanon werde eine Quelle von Spannungen bleiben. Unterdessen meldete die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA, das israelische Militär habe seine Angriffe zuletzt fortgesetzt.

Nach wochenlangen Verhandlungen hatten die USA, der Iran und der Vermittlerstaat Pakistan in der Nacht eine vorläufige Übereinkunft für einen Ausweg aus dem Irankrieg verkündet.

Diese Nachricht wurde am 15.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



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