China: Explosion in Kohlebergwerk mit mindestens 90 Toten
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Chinas Präsident Xi Jinping hat die Rettungskräfte aufgerufen, ihre Suche nach Überlebenden zu verstärken. Am Freitag hatte eine Gasexplosion in einem Kohlebergwerk in Nordchina mindestens 90 Menschen das Leben gekostet.
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Die Explosion ereignete sich gegen 19.30 Uhr unter Tage im Kohlebergwerk Liushenyu im Kreis Qinyuan, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.
Die Zahl der Toten stieg am Samstag rasch. Inzwischen melden die Behörden mindestens 90 Todesopfer, neun weitere Menschen sind noch verschüttet. Xinhua zufolge befanden sich zum Zeitpunkt des Unglücks zweihundertsiebenundvierzig Arbeiter unter Tage.
Xi forderte laut Xinhua eine „Rettung der Vermissten mit allen verfügbaren Mitteln“ sowie eine umfassende Behandlung der Verletzten. Er verlangte außerdem eine Untersuchung des Unglücks. Eine für das beteiligte Unternehmen „verantwortliche“ Person sei „gemäß dem Gesetz unter Kontrolle gestellt“ worden.
Nach Angaben Xinuas wurden inzwischen sechs Notfallrettungsteams mit insgesamt 345 Einsatzkräften zur Unglücksstelle geschickt.
Eine für das beteiligte Unternehmen „verantwortliche Person“ sei zudem „in Übereinstimmung mit dem Gesetz unter Kontrolle gestellt“ worden, hieß es weiter.
