Wohnungspolitik: »Bis in die frühen 2000er-Jahre galt Deutschland als Mieterparadies«



In Deutschland fehlen etwa 1,4 Millionen Wohnungen. Daher müssten eigentlich jedes Jahr 400.000 neue Wohnungen gebaut werden, tatsächlich sind es aktuell nur 200.000 bis 250.000. Besonders akut ist der Mangel im unteren Preissegment: Rund 900.000 Sozialwohnungen gibt es zu wenig, während die Zahl der Anspruchsberechtigten steigt.

Alexander Reisenbichler ist Professor für Politikwissenschaften an der University of Toronto und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Immobilienmärkten. In seinem neuen Buch »Through the Roof« analysiert er die Wohnungspolitik in Deutschland und in den USA – und zeigt auf, wie unterschiedlich sie sich im vergangenen Jahrhundert entwickelt hat.



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