Segelflugzeug in NRW auf Autobahn A45 gestürzt
In Nordrhein-Westfalen ist ein Segelflugzeug auf die A45 gestürzt. Ein Mensch in der Maschine wurde getötet. Auf der Autobahn wurde kein Fahrzeug getroffen, allerdings musste die Fahrbahn Richtung Frankfurt gesperrt werden.
Die Autobahnpolizei hat inzwischen damit begonnen, den Stau vor dem Trümmerfeld rückzuführen. Autos drehen um und werden zurück zum Kreuz Olpe-Süd geleitet, LKW müssen noch warten.
Autobahn Richtung Frankfurt gesperrt
Die Sperrung nach dem Absturz kann sich noch Stunden hinziehen, denn Experten der Flugsicherung sind auf dem Weg, um die Unglücksstelle zu untersuchen.
Flugzeug hat beim Absturz keine Fahrzeuge getroffen
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei ist das Kleinflugzeug mit zwei Personen auf dem Segelflugplatz in Hünsborn gestartet, und kurz nach dem Start abgestürzt – mitten auf die Fahrbahn der A 45. Dabei sind keine Fahrzeuge getroffen oder beschädigt worden.
Zahlreiche Rettungskräfte sind vor Ort
Flugzeuginsassen: Ein Toter, ein Schwerverletzter
Die Autobahn ist aktuell in Richtung Frankfurt gesperrt. Rettungskräfte drängen sich auf dem Trümmerfeld. Ein verletzter Mann war im Wrack eingeklemmt und musste geborgen werden. Ein weiterer ist bei dem Absturz gestorben, bestätigt die Polizei.
Das Rote Kreuz ist vor Ort und verteilt Getränke an die Menschen, die vor der Unglücksstelle im Stau stehen. Die Autobahnpolizei Dortmund geht derzeit von einem Rückstau von acht Kilometern aus.
Event auf dem Segelflugplatz Hünsborn
Das Segelflugzeug soll nach aktuellen Erkenntnissen der Polizei bei einem Event auf dem benachbarten Segelflugplatz Hünsborn gestartet sein. Es soll von einem Motorflugzeug in die Luft gezogen, und dann kurz nach dem Start abgestürzt sein.
Unsere Quellen:
- Autobahnpolizei Dortmund
- Reporter vor Ort
Sendung: WDR 2, der Nachmittag, 23.05.2026, 12.45 Uhr
