Kambodschas Staatsoberhaupt Sen begnadigt inhaftierten Oppositionsführer Sokha

Das gab Sen in Onlinenetzwerken bekannt. Kem Sokha war im Jahr 2023 zu 27 Jahren Haft verurteilt worden. Ihm wurde vorgeworfen, mit den USA konspiriert zu haben – was er stets zurückwies. Nach Einschätzung von Menschenrechtsaktivisten handelte es sich um einen politisch motivierten Prozess.
Laut den Angaben von Sokhas Anwalt umfasst die Begnadigung lediglich die Aufhebung der Haftstrafe, die der Oppositionsführer bislang in Form eines Hausarrests verbüßte. Die politischen Rechte Sokhas bleiben demnach entzogen.
Hun Sen war fast vier Jahrzehnte Ministerpräsident Kambodschas. Derzeit vertritt er in seinem Amt des Senatspräsidenten den erkrankten König Norodom Sihamoni als Staatsoberhaupt.
Diese Nachricht wurde am 26.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
