Internationale Studie – Häufiger Aufenthalt in der Natur fördert die Lebenszufriedenheit

Mehr als 50.000 Menschen befragt
Der Zusammenhang zwischen Naturkontakt und geistiger Gesundheit sei allerdings komplex, betonen die Autoren. Für das Studienergebnis werteten die Forscher Befragungen von Menschen aus 58 Ländern aus. Die Daten stammen aus einer internationalen Befragung, die während der Corona-Pandemie durchgeführt wurde. Die mehr als 50.000 Teilnehmer waren zwischen 18 und 99 Jahre alt.
Laut den Wissenschaftlern zeigten sich ähnliche Muster, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft der Befragten. Es gebe demnach Hinweise darauf, dass Naturerlebnisse eng mit dem menschlichen Wohlbefinden verbunden seien. Die Ergebnisse könnten auch für die Gesundheitspolitik relevant sein. Der Leiter der Studie, Swami, betonte: „In einer Zeit, in der viele Länder nach kostengünstigen Wegen suchen, um das Wohlbefinden zu steigern, unterstreichen unsere Ergebnisse den Wert natürlicher Umgebungen als wichtige Ressource für die öffentliche Gesundheit.“
Diese Nachricht wurde am 16.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
