Belgier Segaert siegt auf zwölfter Giro-Etappe

Der Belgier Alec Segaert hat die zwölfte Etappe des 109. Giro d’Italia gewonnen. Der 23-Jährige setzte sich kurz vor den herannahenden Verfolgern nach 175 Kilometern zwischen Imperia und der Stadt Novi Ligure nahe Genua durch. Für den jungen Profi, der erst drei Kilometer vor dem Ziel attackiert hatte, ist es einer der größten Erfolge. Sein Landsmann Toon Aerts wurde Zweiter, der Uruguayer Guillermo Thomas Silva Dritter.
Die starken Sprinter um den Franzosen Paul Magnier und Italiener Jonathan Milan waren zuvor an den leichten Anstiegen der Kategorie drei abgehängt worden und so chancenlos im Zielbereich. Kein Deutscher schaffte es unter die zehn besten Fahrer des Tages.
Eulálio bleibt Erster in der Gesamtwertung
In der Gesamtwertung baute Afonso Eulálio aus Portugal seinen Vorsprung leicht aus. Dank Bonifikationen steht er nun 33 Sekunden vor dem zweimaligen dänischen Tour-de-France-Champion Jonas Vingegaard. Dritter ist der Niederländer Thymen Arensman mit 2:03 Minuten hinter Eulálio.
Auch am Freitag dürfte es auf der größtenteils flachen Etappe zwischen Alessandria und Verbania am Lago Maggiore keine Verschiebungen an der Spitze des Gesamtklassements geben. Da es auf den letzten 30 der 189 Kilometer mit zwei kleinen Anstiegen etwas hügelig wird, könnte es zum Sieg aus einer Fluchtgruppe heraus oder vielleicht doch zum Massensprint kommen. Die Rundfahrt endet am 31. Mai in Rom.
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