Auszeichnung – Anna-Seghers-Preis geht an Daniela Catrileo und Sonja M. Schultz

Der Preis zeichnet Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus, die sich in ihren Werken mit dem deutschen und dem lateinamerikanischen Sprachraum auseinandersetzen. Catrileo nutzt in ihren Erzählungen und Romanen neben Spanisch auch die Sprache eines indigenen Volkes. Schultz debütierte 2019 mit dem Roman „Hundesohn“. Ihr zweiter Roman „Mauerpogo“ aus dem Jahr 2025 setzt junge rebellische Menschen ins erzählerische Zentrum, die in einem nicht mehr existierenden Land leben, der DDR.
Der Anna-Seghers-Preis ist mit 12.500 Euro dotiert und wird am 6. Juni verliehen. Im vergangenen Jahr ging die Auszeichnung an den chilenischen Schriftsteller Enrique Winter und die Leipziger Autorin Marlen Hobrack. Seghers selbst lebte während der Nazizeit einige Jahre im mexikanischen Exil.
Diese Nachricht wurde am 01.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
