Gesetzesentwurf: Norwegen plant Social-Media-Verbot für Kinder


Jugendliche schauen Social-Media-Angebote auf ihren Smartphones

Stand: 24.04.2026 • 11:05 Uhr

Vorreiter war Australien, jetzt ziehen immer mehr Länder nach. So will nun auch Norwegen Social Media für unter-16-Jährige verbieten. Ein entsprechender Gesetzentwurf soll bis Jahresende im Parlament eingebracht werden.

Norwegens Ministerpräsident Jonas Gahr Store hat ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren angekündigt. Ein entsprechender Gesetzesentwurf soll bis Jahresende im Parlament eingebracht werden, sagte Store der norwegischen Nachrichtenagentur NTB.

Er habe seit seinem ersten Tag als Ministerpräsident darüber nachgedacht. „Jetzt kommt das Gesetz“, sagte Store.

Auch Deutschland debattiert über Social-Media-Verbot

Die gesetzliche Altersgrenze für die Nutzung der sozialen Medien soll auf den 1. Januar des Jahres festgelegt werden, in dem die Jugendlichen ihren 16. Geburtstag feiern. In der Praxis dürften Jugendliche dann erst ab der zehnten Klasse Medien wie Instagram, TikTok und Snapchat nutzen. Die Sicherheit der Kinder und Jugendlichen sei „eine der wichtigsten Prioritäten im Regierungsplan für Norwegen“, sagte Store.

Mittlerweile wird in mehreren europäischen Ländern über ähnliche Gesetzesvorhaben diskutiert. Auch in Deutschland gibt es eine Debatte darüber, ob der Zugang zu sozialen Medien für Kinder eingeschränkt werden sollte. Vorreiter ist Australien, dort dürfen Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren seit Mitte Dezember auf vielen großen Plattformen keine eigenen Konten mehr haben.



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