Ukraine News: Ukrainische Drohne beschädigt Wohnhaus nahe Moskaus Zentrum – Politik


Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen stammen von ukrainischen oder russischen Behörden und lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.

Wichtige Updates

Schwere Kämpfe um strategisch wichtige Stadt Kostjantyniwka 

Bericht: Massiver russische Drohnenangriff auf Kiew

Selenskij warnt Belarus erneut vor einem Kriegseintritt

Selenskij verspricht stärkere Flugabwehr für Odessa und Dnipro

Selenskij kündigt Reform der Armee an – Soldaten sollen besser bezahlt werden

Ukrainische Drohne beschädigt Wohnhaus nahe Moskaus Zentrum

Wenige Tage vor der traditionellen Militärparade zum Tag des Sieges in Moskau ist eine ukrainische Drohne nahe dem Zentrum der russischen Hauptstadt in ein Wohnhaus eingeschlagen. Das schrieb Bürgermeister Sergej Sobjanin am frühen Morgen laut staatlicher Nachrichtenagentur Tass auf der Plattform Telegram. Es habe keine Verletzten gegeben. Das beschädigte Gebäude – laut Kyiv Independent ein luxuriöses Hochhaus – liegt in einem Wohngebiet im Westen der Hauptstadt, in dem sich auch Botschaften befinden. Zwei weitere ukrainische Drohnen wurden Sobjanin zufolge von der Luftabwehr abgeschossen.

Das russische Verteidigungsministerium hatte bereits Ende April mitgeteilt, aus Furcht vor ukrainischen Drohnenangriffen finde die Militärparade am Samstag in diesem Jahr ohne Panzer und Raketen statt. Russland feiert am 9. Mai traditionell den Sieg über Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg 1945.

Großbritannien will sich an EU-Milliardenkredit für die Ukraine beteiligen

Großbritannien will sich an dem 90 Milliarden Euro schweren Kredit der Europäischen Union für die Ukraine beteiligen. Das ist ein weiteres Zeichen für die Vertiefung der europäischen Verteidigungsbeziehungen angesichts des zunehmenden Drucks durch die USA.
Premierminister Keir Starmer werde am Montag auf dem Gipfel der Europäischen Politischen Gemeinschaft in der armenischen Hauptstadt Eriwan entsprechende Gespräche zur Beteiligung an dem Kredit ankündigen, teilte sein Büro am Sonntagabend mit. London wolle mit der EU zusammenarbeiten, um die Ukraine mit wichtiger militärischer Ausrüstung zu unterstützen.
Starmers Annäherung an die EU erfolgt vor dem Hintergrund des wachsenden Drucks der US-Regierung unter Präsident Donald Trump auf Europa, mehr Verantwortung für die eigene Verteidigung zu übernehmen. Zuletzt waren Länder wie Deutschland, Frankreich und Großbritannien von Trump kritisiert worden, weil sie sich weigerten, sich an dem von den USA und Israel begonnenen Krieg gegen Iran zu beteiligen.
„Wenn Großbritannien und die Europäische Union zusammenarbeiten, profitieren wir alle davon“, erklärte Starmer. In diesen volatilen Zeiten müsse man bei der Verteidigung schneller und weiter gehen, um die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten. Starmer hatte sich in der Vergangenheit für eine stärkere europäische Verteidigungsintegration ausgesprochen, um die Abhängigkeit der Nato von den USA zu verringern. Sechs Jahre nach dem Brexit deutete er zudem eine engere wirtschaftliche Anbindung an den EU-Binnenmarkt an.

Der im April von der EU gebilligte Kredit an Kiew soll einen Großteil des ukrainischen Finanzbedarfs für die kommenden zwei Jahre decken. Das Geld ist überwiegend für Militärausgaben im seit vier Jahren andauernden Krieg gegen Russland vorgesehen. Die zusätzlichen Gelder könnten der Regierung zufolge zudem britischen Rüstungsunternehmen neue Aufträge bescheren.

Tote nach ukrainischen Drohnenangriffen

Durch einen ukrainischen Drohnenangriff sind in der grenznahen russischen Region Belgorod mindestens zwei Menschen getötet worden. Eine Frau sei zudem mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden, teilte Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow bei Telegram mit. Die dreiköpfige Familie sei in ihrem Auto im Dorf Netschajewka von einer ukrainischen Drohne attackiert worden. Die Siedlung ist knapp acht Kilometer von der russisch-ukrainischen Grenze entfernt.

Opfer nach russischen Angriffen auf Dnipro und Saporischschja

In der südostukrainischen Industriestadt Dnipro ist mindestens ein Mensch bei russischen Raketenangriffen getötet worden. Elf weitere seien verletzt worden, teilte der Chef der Militärverwaltung der Region Dnipropetrowsk, Oleksander Hanscha, bei Telegram mit. Sechs Verletzte mussten in Krankenhäusern behandelt werden. Nach Auskunft von Bürgermeister Borys Filatow wurden bei dem Angriff ein Studentenwohnheim, zwei Hochschulgebäude und mehrere Wohnhäuser beschädigt.
Auch in der rund 50 Kilometer südlich gelegenen Großstadt Saporischschja wurden nach Behördenangaben mindestens fünf Menschen bei russischen Drohnenangriffen verletzt. 

Ukraine: Neuer Drohnenangriff bei besetztem AKW gemeldet

Ein Strahlenlabor des ukrainischen Kernkraftwerks Saporischschja ist von einer Drohne angegriffen worden. Darüber habe das AKW informiert, berichtete die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien. Das AKW ist von Russland besetzt. Es sei unklar, ob das Labor, das sich außerhalb des abgesicherten Kraftwerksgeländes befindet, beschädigt wurde, hieß es von der IAEA. Die Organisation forderte Zugang zu dem Labor. Jeder Angriff in der Nähe einer Atomanlage könne ein Risiko für die nukleare Sicherheit bedeuten, warnte IAEA-Chef Rafael Grossi.

Es habe keine Verletzten gegeben, hieß es von dem von Russland eingesetzten Kraftwerksmanagement. Allerdings wurde erst Anfang der Woche nach Angaben der Besatzungsbehörden ein AKW-Mitarbeiter bei einem Drohnenangriff getötet.
Kiew kommentierte diesen Vorfall nicht und äußerte sich auch nicht zum Angriff auf das Labor.

Das mit sechs Reaktoren und einer Nennleistung von 6000 Megawatt größte Atomkraftwerk Europas steht seit März 2022 unter russischer Kontrolle. Es produziert derzeit keinen Strom. Mehrere ukrainische Rückeroberungsversuche scheiterten. Ein IAEA-Team ist ständig vor Ort, um die Lage zu beobachten und durch seine Präsenz einen Atomunfall zu verhindern. 

Ukraine greift russischen Ostseehafen Primorsk an

Die Ukraine hat in der Nacht erneut den russischen Ölverladehafen Primorsk an der Ostseeküste mit Drohnen angegriffen. „Im Zuge der Abwehr von Attacken auf Primorsk ist ein Feuer ausgebrochen, im Moment sind die Folgen des Brands liquidiert“, schrieb der Gouverneur des die Millionenstadt St. Petersburg umgebenden Gebiets Leningrad, Alexander Drosdenko, bei Telegram. Ölprodukte seien nicht ausgelaufen. Seinen Angaben nach wurden über der Region mehr als 60 Drohnen abgeschossen.

Das unabhängige Portal Astra schrieb unter Berufung auf die Auswertung von Satellitenbildern, dass wohl das Ölterminal selbst und ein Flugabwehrsystem des Typs Panzir von Drohnen getroffen worden seien. Über die Schwere der Schäden gibt es keine Angaben.

Derweil berichten andere Medien auch von Drohnenangriffen auf die südrussische Hafenstadt Noworossijsk. Dort seien zwei Tanker der russischen Schattenflotte getroffen worden, heißt es. Offiziell bestätigt wurden die Angaben bislang nicht.

Die Ukraine wehrt sich mit den Drohnenangriffen gegen die von Russland betriebene Invasion. Immer wieder zielt Kiew dabei neben militärischen Objekten auch auf Anlagen der Ölindustrie. Dies soll dem russischen Militär die Treibstoffversorgung und dem Kreml die Kriegsfinanzierung erschweren. 

Selenskij sanktioniert seinen ehemaligen Kanzleichef 

Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij hat Sanktionen gegen seinen früheren Bürochef Andrij Bohdan verhängt. Unter anderem werden Bohdan staatliche Auszeichnungen aberkannt, sein Vermögen wird eingefroren und es werden Handelsgeschäfte untersagt, wie aus dem veröffentlichten Dekret hervorgeht. Die Maßnahmen gelten vorerst für zehn Jahre. Eine Begründung wurde nicht genannt.

Bohdan leitete das Präsidentenbüro von Mai 2019 bis Februar 2020. Der Jurist selbst vermutete in einem Facebook-Post, dass Selenskij wegen kürzlicher Medienberichte über eine mögliche Verstrickung von ihm und seiner Frau Olena Selenska in korrupte Geschäfte gekränkt sei. Demnach unterstellt Selenskij einen Zusammenhang zwischen den Veröffentlichungen und Bohdans Tätigkeit als Anwalt.

Erst im April hatte Selenskij in den Niederlanden einen weiteren Preis als Verteidiger der Freiheit erhalten. Er geht jedoch seit Langem auch gegen ukrainische Staatsbürger mit Sanktionen ohne Gerichtsverfahren vor, darunter Oppositionelle wie Ex-Präsident Petro Poroschenko und Journalisten.

Schwere Kämpfe um strategisch wichtige Stadt Kostjantyniwka 

Russische Truppen rücken ​nach ukrainischen Angaben auf die Stadt Kostjantyniwka in der östlichen ⁠Region Donezk vor. Laut dem ukrainischen Armeechef Oleksandr Syrskyj versuchen die russischen Truppen mit Infiltrationstaktiken, am Rande ​der ​Stadt Fuß zu fassen. Man ‌wehre die hartnäckigen Versuche ab, erklärt ‌Syrskyj weiter. Kostjantyniwka ist Teil eines stark befestigten Verteidigungsgürtels der ukrainischen Armee.

Bericht: Massiver russische Drohnenangriff auf Kiew

Russland hat Kiew am späten Samstagabend nach Angaben des Kyiv Independent mit einem massiven Drohnenangriff überzogen. Die ukrainische Luftwaffe warnte kurz vor 22 Uhr Ortszeit vor russischen Drohnenschwärmen auf dem Weg in die Hauptstadt, eine Stunde später berichtet die Zeitung von aktiver Flugabwehr über der Stadt. Bürgermeister Vitali Klitschko meldet Explosionen und ruft die Bevölkerung auf, Schutzräume aufzusuchen. Angaben zu möglichen Opfern oder Schäden liegen zunächst nicht vor.

Laut Medienberichten fliegen bis zu 30 Drohnen auf Kiew zu. Diese Angaben sind zunächst nicht unabhängig bestätigt. Der staatliche Katastrophenschutz meldet Brände in drei Häusern und einem zweistöckigen Wohngebäude, die Einsatzkräfte löschen. Opfer werden dabei zunächst nicht gemeldet. Der Angriff folgt auf einen seltenen russischen Drohnenangriff bei Tageslicht am Freitag, bei dem in der westukrainischen Stadt Ternopil mindestens zwölf Menschen verletzt wurden.

Auch die Ukraine greift diese Nacht Russland mit Drohnen an. In Moskau und St. Petersburg ist der Flugbetrieb an mehreren Flughäfen vorübergehend eingestellt worden – nach Behördenangaben aus Sicherheitsgründen. Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin meldet den Abschuss zweier Drohnen. In der Oblast Leningrad wurden laut Gouverneur Alexander Drosdenko mindestens 35 Drohnen abgeschossen.

Selenskij warnt Belarus erneut vor einem Kriegseintritt

Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij hat Belarus erneut vor einem Kriegseintritt gegen sein Land gewarnt. Am Vortag habe es ungewöhnliche Aktivitäten von belarussischer Seite an der gemeinsamen Grenze gegeben, sagte der Staatschef in einer Videobotschaft. Kiew beobachte die Situation. „Und wenn es erforderlich ist, dann werden wir reagieren“, warnte er. Konkretere Angaben machte er nicht.

Bereits im April warnte Selenskij Minsk vor einer Beteiligung am russischen Krieg gegen die Ukraine. Seitdem verhängte Kiew neue Sanktionen gegen Belarus, dabei unter anderem gegen zwei Söhne von Staatschef Alexander Lukaschenko.

Bei ihrem Einmarsch in die Ukraine im Februar 2022 stieß die russische Armee auch vom Gebiet des Verbündeten Belarus in Richtung der ukrainischen Hauptstadt Kiew vor. Direkt beteiligte sich Minsk jedoch nicht an den Kampfhandlungen.

Ukraine: Tote bei russischer Attacke auf Kleinbus 

Bei einem russischen Drohnenangriff auf einen Kleinbus in der südukrainischen Stadt Cherson sind nach offiziellen Angaben mindestens zwei Menschen, ein Mann und eine Frau, ums Leben gekommen. „Darüber hinaus sind noch sieben Passagiere des Kleinbusses verletzt worden – sechs Männer und eine Frau“, teilte der Militärgouverneur von Cherson, Olexander Prokudin, auf Telegram mit. Alle Verletzten seien ins Krankenhaus gebracht worden. 

Selenskij verspricht stärkere Flugabwehr für Odessa und Dnipro

Nach harten russischen Luftangriffen hat der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij für die Großstädte Odessa und Dnipro eine Stärkung der Flugabwehr in Aussicht gestellt. „Für Dnipro gibt es zusätzliche Radare, elektronische Störsysteme, zusätzliche Mannschaften“, sagte der Staatschef in einer Videoansprache. Auch für Odessa gebe es Lösungen und die Abschussquote steige bereits. „Doch muss sie noch höher sein“, gab Selenskij als Ziel vor. Das russische Militär versuche mit häufigen und intensiven Angriffen, die ukrainische Flugabwehr zu überwinden.

Die südostukrainische Industriestadt Dnipro wurde insbesondere vergangene Woche mit Raketen und Drohnen unterschiedlichen Typs angegriffen. Der Großraum um die Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer wird regelmäßig von russischen Kampfdrohnen attackiert.

Selenskij kündigt Reform der Armee an – Soldaten sollen besser bezahlt werden

Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij hat mitten im Krieg mit Russland Reformen in der Armee angekündigt. „Ich habe die Aufgabe gestellt, die Soldzahlungen spürbar zu erhöhen“, teilte er auf Telegram mit. Dabei sollen vor allem die Zahlungen bei Kampfeinsätzen erhöht und entsprechende Erfahrungen stärker berücksichtigt werden. Der Sold im Hinterland soll um fast 50 Prozent auf umgerechnet knapp 400 Euro steigen. Für Kampfeinsätze von Infanteristen stellte er mehr als eine Verdreifachung der bisherigen Frontzuschläge von etwas über 1900 Euro in Aussicht.

Wie die erhöhten Ausgaben finanziert werden sollen, erklärte Selenskij nicht. Im April hatte die Europäische Union allerdings einen Kredit über 90 Milliarden Euro freigegeben. Medienberichten zufolge kann Kiew mit dem Geld nun erstmals direkt die Armee finanzieren.

Zum angekündigten Reformpaket gehört demnach ebenso ein stärkerer Einsatz befristeter Verträge. Schon in diesem Jahr sollen bereits Eingezogene schrittweise aus dem Wehrdienst ausscheiden können.

Zugleich kursieren in sozialen Netzwerken weiterhin täglich neue Videos von gewaltsamen Zwangsmobilisierungen. Selenskij hatte Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow bereits Mitte Januar bei seinem Amtsantritt beauftragt, die „Bussifizierung“ genannten Zwangsrekrutierungen zu beenden. Ein Großteil der Zwangsmobilisierten desertiert Medienberichten zufolge umgehend. Offizielle Zahlen zur Fahnenflucht werden seit vergangenem Herbst jedoch nicht mehr veröffentlicht.

Verletzte nach russischen Drohnenangriffen auf Westukraine

In der westukrainischen Großstadt Ternopil sind mindestens zehn Menschen infolge russischer Drohnenangriffe verletzt worden. „Es gab Einschläge in Industrie- und Infrastrukturobjekte der Stadt“, teilte Bürgermeister Serhij Nadal auf Telegram mit. Mehr als 50 Drohnen seien über der Stadt geflogen und es habe über 20 Explosionen gegeben. Kurzfristig fiel demnach auch der Strom aus. Ternopil liegt knapp 150 Kilometer von der EU-Grenze entfernt.

Angaben der ukrainischen Luftwaffe zufolge setzte das russische Militär tagsüber mehr als 400 Drohnen unterschiedlichen Typs ein. 388 seien entweder abgeschossen oder durch elektronische Störsignale zu Boden gebracht worden, teilte die Flugabwehr mit.

Ukraine attackiert erneut Ölterminal am Schwarzen Meer

Ukrainische Drohnen haben in der russischen Hafenstadt Tuapse am Schwarzen Meer offiziellen Angaben zufolge erneut einen Brand im Ölterminal ausgelöst. Tote und Verletzte habe es nicht gegeben, teilte der Krisenstab der südrussischen Region Krasnodar der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge mit. Demnach waren mehr als 100 Feuerwehrleute bei den Löscharbeiten im Einsatz. Es war bereits die vierte ukrainische Attacke auf die Ölanlagen innerhalb der letzten zwei Wochen. Die Ukraine greift bewusst neben militärischen Objekten auch Anlagen der russischen Ölindustrie an. Dies soll einerseits der russischen Armee die Treibstoffversorgung erschweren, andererseits dem Kreml die Kriegsfinanzierung insgesamt.

Das russische Verteidigungsministerium meldete den Abschuss von insgesamt 141 ukrainischen Drohnen über eigenem Gebiet. Gegen die Einschläge in Tuapse zeigte sich die Flugabwehr aber einmal mehr machtlos.

Schon die vorangehenden Angriffe hatten schwere Schäden verursacht. Die meisten Reservoirs sind inzwischen ausgebrannt, auch die Infrastruktur zum Umschlag des Öls auf Schiffe ist beschädigt. Kremlchef Wladimir Putin beklagte zuletzt in einer Sitzung, dass solche Angriffe potenziell umweltgefährlich sein, beharrte allerdings darauf, dass die Behörden die Lage unter Kontrolle hätten und keine Gefahr bestehe. Dabei sind selbst offiziellen Angaben nach die Verschmutzungswerte der Luft stark überhöht und ein Teil des Öls ist ausgelaufen und ins Meer gelangt.

Auf der anderen Seite hat auch Russland einmal mehr in der Nacht die Ukraine mit Drohnen angegriffen. In der Hafenstadt Odessa sind nach offiziellen Angaben zwei Wohnblocks durch Drohneneinschläge in Brand geraten. Zwei Personen seien verletzt worden, teilte der ukrainische Katastrophenschutz mit. 25 Menschen, darunter zwei Kinder, würden nach dem Schock durch die Einschläge psychologisch betreut. 



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