Verdächtiger nach Schüssen auf russischen Exilkünstler festgenommen


Der russische Künstler und Aktivist Semyon Skrepetsky bei einer Aktion in der Berliner Innenstadt. Skrepetsky lebte als politischer Exilant aus Russland in Polen.

Der russische Künstler und Aktivist Semyon Skrepetsky in Berlin am 12. Juni 2026 (picture alliance / ZUMAPRESS.com / Vasily Krestyaninov)

Ministerpräsident Tusk sagte in Warschau, der Mann mit einem georgischen Pass sei möglicherweise an der Tat beteiligt gewesen. Der russische Aktionskünstler mit dem Pseudonym Semjon Skrepezki war am Montag in einer Kleinstadt im Osten Polens auf der Straße mit fünf Schüssen getötet worden. Tusk erklärte, dass vieles auf einen politischen Mord hindeute, selbst wenn man noch mehr Beweise benötige.

Nach der Tat waren zunächst zwei Männer aus Belarus festgenommen worden. Sie wurden aber wieder freigelassen, weil eine Beteiligung nicht nachgewiesen werden konnte.

Diese Nachricht wurde am 18.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



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