MSCI World ETF: Für wen er eine schlechte Wahl ist

Ein Börsenbarometer für die wichtigsten Aktien der Welt. Als der MSCI World am 31. März 1986 an den Start ging, ahnte wohl niemand, dass daraus einmal ein Standardwerkzeug für den Vermögensaufbau würde. 40 Jahre später gilt der Index als das Maß aller Dinge für Millionen ETF-Sparer. Finanzexperten preisen ihn als Rundum-sorglos-Investment und kaum ein ETF wird in Deutschland häufiger bespart.
Und warum auch nicht? Anleger, die dem Weltaktienindex folgen, können zeitgleich in mehr als 1300 Unternehmen aus 23 Ländern investieren. Dazu war der MSCI World trotz aller globaler Krisen stets eine sichere Bank. Seit 1970 konnten Anleger eine Rendite von durchschnittlich sieben bis acht Prozent pro Jahr erzielen. Das gelingt über so lange Zeiträume selbst den klügsten Fondsmanagern nur selten.
Das heißt jedoch nicht, dass der MSCI World automatisch für jeden Anleger die beste Geldanlage ist. Denn wie bei nahezu jedem Finanzprodukt hängen Nutzen und Eignung maßgeblich davon ab, welche Ziele Anleger verfolgen und welche Erwartungen sie an ihr Depot haben. Ein einzelner ETF auf den MSCI World ist eine schlechte Wahl in folgenden Fällen:
