Trump feiert 80. Geburtstag mit Käfigkampf


US-Präsident Donald Trump hat an seinem 80. Geburtstag ein Kampfsportspektakel direkt vor dem Weißen Haus verfolgt. Mehr als 4000 Zuschauer sahen sich die Käfigkämpfe der Profiliga Ultimate Fighting Championship (UFC) an. Vor Ort waren auch viele Kabinettsmitglieder, Trumps Familie und Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Mehr als 120.000 weitere Schaulustige waren zudem bei einem Fan-Fest im angrenzenden Ellipse-Park erwartet worden. 

Beleuchtete Bühne und Zuschauer direkt vor dem Weißen Haus in Washington
Donald Trump ist einer von mehr als 4000 Zuschauern, die sich direkt vor dem Amtssitz des US-Präsidenten die martialischen Käfigkämpfe ansehenBild: Kent Nishimura/AP Photo/picture alliance

Der US-Präsident gilt als Fan der Mixed Martial Arts, einem oft blutigen Kampfsport, der Techniken vereint unter anderem aus dem Boxen, Ringen, Kickboxen, Karate und Jiu Jitsu.

USA und Iran einigen sich auf Friedensabkommen

Nach wochenlangen Verhandlungen haben sich die USA und Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beilegung des Kriegs verständigt. Das bestätigten neben der US-Regierung und Iran auch der Vermittler Pakistan. Die am 80. Geburtstag von US-Präsident Donald Trump verkündete Einigung soll den Grundstein für weitere Verhandlungen legen, die etwa Teherans Atomprogramm zum Thema haben.

Die für den weltweiten Öl- und Gashandel wichtige Straße von Hormus soll erst nach der formellen Unterzeichnung des Abkommens am Freitag geöffnet werden. Grund dafür seien nötige Arbeiten zur Minenräumung, teilte Trump auf seiner Plattform Truth Social mit.

Ausschreitungen nach zunächst friedlicher Kundgebung in Genf

Am Rand der Proteste gegen den G7-Gipfel im französischen Évian ist es im etwa 45 Kilometer entfernten Genf zu Ausschreitungen gekommen. Demonstranten bewarfen Sicherheitskräfte mit Flaschen, Steinen und Feuerwerkskörpern. Die Polizei setzte Tränengas ein. Mehrere Gebäude wurden beschädigt, mindestens ein Auto brannte ab. Am Nachmittag hatten etwa 20.000 Menschen an einer zunächst weitgehend friedlichen Demonstration in der schweizerischen Stadt teilgenommen, in der am Montag die Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten eintreffen.

Anti-G7-Protest in Genf, Schweiz, mit Brandlegung durch Demonstranten
Beim Anti-G7-Protest in Genf wurden auch mehrere Gebäude beschädigtBild: dts Nachrichtenagentur GmbH/dts-Agentur/picture alliance

Zu den Protesten hatte ein Bündnis zahlreicher Organisationen aufgerufen, darunter feministische, pro-palästinensische, kurdische und Klimaschutz-Gruppen. Der G7-Gipfel findet in Évian am französischen Südufer des Genfer Sees statt.

Rumäniens Präsident ernennt Liberalen Veștea zum neuen Regierungschef

Nach der Absetzung des pro-europäischen rumänischen Regierungschefs Ilie Bolojan per Misstrauensvotum Anfang Mai hat Präsident Nicușor Dan einen neuen pro-westlichen Ministerpräsidenten ernannt. Der bisherige Anwärter für das Amt des Regierungschefs, der EU-Abgeordnete Eugen Tomac, habe seine Kandidatur zurückgezogen, erklärte Dan. Infolgedessen ernenne er Adrian Veștea zum Ministerpräsidenten.

Rumänien Bukarest 2023 | Adrian Veștea bei Vereidigung im Cotroceni-Palast
Adrian Veștea, neuer Ministerpräsident Rumäniens (Archivfoto)Bild: Daniel Mihailescu/AFP

Der 52-jährige Veștea gehört der Liberalen Partei an, deren Vorsitzender der abgesetzte Ministerpräsident Bolojan ist. Im EU- und NATO-Land Rumänien schwelt seit Wochen eine Regierungskrise.

Gefängnisstrafe für Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit

Nach wochenlangem Prozess ist soeben in Oslo das Urteil im Vergewaltigungsprozess gegen den Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit verkündet worden. Marius Borg Høiby war in 40 Punkten angeklagt, unter anderem soll er vier Frauen vergewaltigt haben, während diese schliefen oder bewusstlos waren. Zudem soll der 29-Jährige mehrere Ex-Freundinnen körperlich und psychisch misshandelt haben. Im Mittelpunkt des Prozesses stand die Frage, ob Høibys mutmaßliche Opfer in der Lage waren, einvernehmlichem Sex zuzustimmen.

Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen (l) und ihr Sohn Marius Borg Høiby (Archivfoto)
Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen und ihr Sohn Marius Borg Høiby (Foto von 2015)Bild: Vegard Wivestad Grott/NTB SCANPIX/EPA/dpa/picture alliance

Laut norwegischen Medien wurde er zu vier Jahren Haft verurteilt. Die Staatsanwaltschaft forderte sieben Jahre und sieben Monate Haft für Høiby, sein Verteidiger plädierte auf Freispruch vom Vorwurf der Vergewaltigung. Høiby ist Mette-Marits Sohn aus einer früheren Beziehung vor ihrer Hochzeit mit Kronprinz Haakon und gehört formell nicht dem Königshaus an.

Deutschland gewinnt erstes WM-Spiel gegen Curaçao

Deutschlands Fußball-Nationalmannschaft ist mit einem klaren Sieg in die Weltmeisterschaft gestartet. Die DFB-Auswahl von Bundestrainer Julian Nagelsmann gewann in Houston im US-Bundesstaat Texas gegen Außenseiter Curaçao ihr erstes Spiel mit 7:1. Die Partie verfolgten rund 68.000 Zuschauer im Stadion. Deutschlands nächster Gegner ist die Elfenbeinküste, das Spiel findet am Samstag im kanadischen Toronto statt.

pg/haz/se (dpa, afp, rtr)

Dieser Artikel wurde um 9.00 Uhr (MESZ) erstellt und wird nicht weiter aktualisiert.



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