FC Bayern bleibt nach Tor-Spektakel im Rennen
Sein Tor zum 4:5 hält Bayern München im Spiel: Luis Diaz.
Quelle: Franck Fifa / AFP
Bayern-Trainer Vincent Kompany musste das torreichste Halbfinalspiel in der Wettbewerbsgeschichte wegen seiner Gelbsperre von der Tribüne aus verfolgen, ist aber am kommenden Mittwoch beim Rückspiel in München wieder dabei. Hier müssen die Bayern dann mit zwei Toren gewinnen, um das Finale zu realisieren.
Es steht nur 1:0 – und wir haben gezeigt, dass wir mindestens zwei Tore schießen können, Wir gehen mit vollem Selbstvertrauen in das Rückspiel rein, hauen alles raus.
Bayern-Verteidiger Jonathan Tah
Upamecano und Diaz lassen Bayern hoffen
Harry Kane hatte die Bayern in Führung gebracht (17., Foulelfmeter). PSG antwortete zunächst mit dem Ausgleich durch Chwitscha Kwarazchelia (24.) und dann mit dem 2:1 von Joao Neves (33.). Michael Olise gelang der 2:2-Ausgleich (41.), Ousmane Dembelé (45.+5, Handelfmeter nach Videobeweis) sorgte dafür, dass PSG mit einer Führung in die Pause ging.
Danach besorgten Kwarazchelia (56.) und Dembelé (58.) den Franzosen eine scheinbar beruhigende Führung, doch Dayot Upamecano (65.) und Diaz (68.) konnten für die Bayern noch auf 4:5 verkürzen.
Das Champions-League-Halbfinale FC Bayern gegen Paris St. Germain ist ein Giganten-Duell. Trainer Luis Enrique hat bei PSG ein fast perfektes Team geformt – können die Münchner trotzdem gewinnen?
23.04.2026 | 14:45 min
Bayern schlagen als Erstes zu
Aus der ersten verheißungsvollen Offensivaktion resultierte prompt das 1:0. Luiz Diaz wurde nach einem schönen Spielzug im Strafraum von Willian Pacho gefoult, den Elfmeter verwandelte Harry Kane souverän (17.).
Mit spielerischer Sonderklasse machten die Bayern weiter, Michael Olise hatte nach dem nächsten Spielzug freie Bahn, scheiterte aber an PSG-Keeper Matwei Safonow.
4:3 nach 0:3: Eine B-Elf des FC Bayern sieht nach 45 Minuten in Mainz wie der sichere Verlierer aus. Nach der Pause kommen die Münchner Stars und drehen noch die Partie.
27.04.2026 | 12:31 min
PSG macht aus 0:1 ein 2:1
Jedoch verflog der Glanz der Bayern urplötzlich: Ousmane Dembélé eilte nach einem Traumpass mutterseelenallein auf Bayern-Keeper Manuel Neuer zu, schoss aber einige Meter vorbei.
Es war das beste Spiel, das ich je gecoacht habe.
PSG-Coach Luis Enrique
Besser machte es Chwitscha Kwarazchelia eine Minute später, als er nach einem Pass von Désiré Doué nur noch Josip Stanišić vor sich hatte, diesen umdribbelte und zum 1:1 einschoss (24.).
Überzahl eiskalt ausgenutzt: Luiz Diaz‘ Tor in der 89. Minute bringt den Bayern gegen Real nach einer Achterbahnfahrt das erlösende 3:3. Michael Olise setzt dem Spiel mit dem 4:3 die Krone auf.
15.04.2026 | 2:59 min
PSG mit brandgefährlichen Kontern
Ab jetzt ging es hin und her. In der 32. Minute hatte PSG Glück, dass der Ball bei João Neves‘ Abwehraktion am Pfosten landete. Zuvor hatte Olise Nuno Mendes und Marquinhos auf der rechten Seite alt aussehen lassen.
Eine Minute später köpfte Neves nach einer Ecke das 2:1 für Paris. Und PSG blieb bei schnellen Kontern gefährlich.
Michael Olise narrt PSG-Abwehr
Die Bayern wiederum probierten es weiter mit Kombinationsfußball. Das 2:2 war jedoch das Ergebnis einer Einzelleistung von Olise, der einen gedanklichen Aussetzer der PSG-Abwehr zu einem Antritt durch die Mitte nutzte und zum 2:2 einschoss (41.).
Damit war es in der ersten Halbzeit noch nicht getan, Dembélé brachte nach einem von Alphonso Davies verschuldeten Handelfmeter die Franzosen wieder in Führung (45.+5).
Bayern bleiben nach 2:5 cool
Die Bayern starteten mit Halbchancen von Stanišić und Konrad Laimer in die zweite Halbzeit. Paris St.-Germain blieb seiner Taktik treu und verließ sich voll und ganz auf seine Turbo-Stürmer Kwarazchelia und Doué, die mit ihren Konter-Toren in der 56. und 58. Minute auf 5:2 für PSG stellten.
Jetzt nahm das Spiel die nächste Wendung, und die Bayern zeigten einmal mehr ihre Comeback-Qualitäten. Dayot Upamecano köpfte in der 65. Minute das 3:5, Diaz gelang bei einem Konter drei Minuten später das 4:5 – die Bayern waren wieder gut im Spiel.
Die Ausgangssituation ist einfach: Wir müssen gewinnen.
Bayern-Kapitän Joshua Kimmich
Paris wirkte geschockt. Und die Münchner arbeiteten bis zum Schluss am Ausgleich, hatten aber Glück, dass Senny Mayulu aus guter Schussposition nur das Lattenkreuz traf. Am Ende durften sich Bayern dennoch als moralische Sieger fühlen. So sah es auch Kapitän Joshua Kimmich – mit der Einschränkung, es fühle sich „schon komisch an“, mit einer Niederlage zufrieden zu sein.
Max Eberl verrät im aktuellen sportstudio, dass kein Geringerer als Trainer-Ikone Pep Guardiola den Bayern Vincent Kompany als Trainer empfohlen hatte, bevor der Verein zugriff.
25.04.2026 | 26:45 min
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Quelle: ZDF
