Schütze von Washington soll wegen Mordversuchs an Trump angeklagt werden


Das Gericht in Washington, in dem der mutmaßliche Schütze des Correspondent's Dinner, angehört wurde.

Stand: 27.04.2026 • 21:13 Uhr

Dem Mann, der in Washington bei einer Gala mit Präsident Trump schoss, wird versuchter Mord am US-Staatsoberhaupt vorgeworfen. Bei einer Verurteilung droht dem 31-Jährigen eine lebenslange Haftstrafe.

Nach den Schüssen am Rande einer Gala mit Donald Trump in Washington wird dem Verdächtigen versuchter Mord am Präsidenten vorgeworfen. Dies entschied ein Richter in der US-Hauptstadt. Zu den weiteren Anklagepunkte zählen die Verwendung einer Schusswaffe bei einer Gewalttat, der tätliche Angriff auf einen Bundesbeamten unter Einsatz einer gefährlichen Waffe und der Transport einer Schusswaffe über die Grenze eines Bundesstaats hinweg.

Der 31-jährige Cole Tomas A. erschien in blauer Gefängniskleidung und saß neben seinen Pflichtverteidigern. Zum Tatvorwurf äußerte er sich nicht. Sollte der Mann wegen versuchten Mordes an Trump schuldig gesprochen werden, droht ihm lebenslange Haft.

Ein Mensch verletzt

Am Rande des traditionellen Korrespondenten-Dinners hatte der Bewaffnete am Samstagabend versucht, eine Sicherheitskontrolle zu überwinden. Videoaufnahmen zeigen, wie er mehrfach schießt. Ein Mitarbeiter des Secret Service wurde getroffen. Weil er eine Schutzweste trug, wurde er nicht schwer verletzt.

Der Schütze wurde von Sicherheitsleuten überwältigt und festgenommen. Nach Behördenangaben war der Verdächtige mit einem Gewehr, einer Pistole und Messern bewaffnet. Diese soll er nach Informationen der Nachrichtenagentur AP legal erworben haben.

Sicherheitsleute brachten Trump, seine Frau und Regierungsmitglieder rasch aus dem Raum. Andere Gäste suchten Schutz unter Tischen und auf dem Boden. Im Saal wurde niemand verletzt.



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