Kommt der Milieuschutz für die Brandenburger Vorstadt?
Das Rathaus will die Brandenburger Vorstadt zu Potsdams drittem Milieuschutzgebiet machen. Für das Viertel soll eine sogenannte soziale Erhaltungssatzung aufgestellt werden. Ziel einer solchen Satzung ist es, die Menschen im Quartier vor Verdrängungsprozessen zu schützen, die durch aufwendige Modernisierungen verursacht werden. Umgebaut werden darf dann nur noch nach Genehmigung aus dem Rathaus.
In Potsdam gibt es seit 2023 zwei Milieuschutzgebiete: in der Teltower Vorstadt und in Babelsberg Süd. Doch zunächst ist eine sogenannte vertiefende Untersuchung notwendig, um festzustellen, was eigentlich gesichert werden soll und ob das rechtlich möglich ist.
„Im September 2025 wurden dazu die Haushalte im Untersuchungsgebiet zur aktuellen Wohnsituation befragt“, teilte das Rathaus mit. Nun sollen die Ergebnisse vorgestellt werden. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, dem 4. Juni, von 18.30 bis 20 Uhr in der Zimmerbühne, Zimmerstraße 12b, statt. Der Einlass beginnt um 18 Uhr. Eine Anmeldung sei nicht erforderlich.
Erläutert werden sollen auf der Veranstaltung auch die Ergebnisse der statistischen Analyse sowie der Ortsbildanalyse. Voraussichtlich im dritten Quartal 2026 soll dann die Stadtverordnetenversammlung abstimmen.
