Liveblog Bundespolitik: Kubicki zum Bundesvorsitzenden der FDP gewählt



Kubicki schlägt Höne als Stellvertreter vor

Der Saal ist noch halbleer im Berliner Estrel Hotel, da geht der FDP-Parteitag weiter. Deren neuer Chef Wolfgang Kubicki schlägt seinen früheren Kontrahenten Henning Höne für das Amt des Ersten stellvertretenden Bundesvorsitzenden vor; eine Bezeichnung, die es bisher nicht gab und die geschaffen wurde, nachdem Höne zu Kubickis Gunsten das Rennen um den Parteivorsitz aufgegeben hatte. 

Höne sagt, er wisse, dass er mit dem Rückzug viele enttäuscht habe. Das nehme er sehr ernst. Aber: „Es geht doch nicht um Henning Höne, es geht um die Zukunft der Freien Demokraten.“

Zur überraschenden Kandidatur für Marie-Agnes Strack-Zimmermann sagt er:  Selbst „ein biederer Westfale“ wie er sei kurz davor, Emotionen zu zeigen, „wenn Dinge passieren, von denen man vorher nichts wusste“. In den vergangenen Wochen seien tiefere Gräben durch die FDP gegraben worden. Er aber habe die Partei zusammenführen wollen und das wolle er nun auch als Stellvertreter von Kubicki. Zu tun, lässt er durchblicken, gebe es genug: Er berichtet von Häme im Freundeskreis, weil man in der FDP aktiv sei. 

Inhaltlich spricht er zum Beispiel über Wohnungspolitik: Die Grunderwerbssteuer soll abgeschafft werden, die Anzahl der Bauvorschriften halbiert. Es könne nicht sein, dass ein Paar, das zu den Leistungsträgern gehöre, sich kein eigenes Haus oder eine Wohnung kaufen könnten.



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