News zu Iran: Irans Außenminister erneut in Islamabad – und am Montag in Moskau – Politik


„Trump zerbeult die Friedensgespräche, aber vielleicht hält der Waffenstillstand“

Der Sonntag in Islamabad beginnt mit einer Hoffnung: Ein baldiger Friedensschluss zwischen den USA und Iran. Ob Blumenhändler, Kellner oder Taxifahrer – egal, mit wem man spricht, alle wünschen sich einen schnellen Durchbruch und eine Rückkehr zur Normalität. Aber die Hoffnungen haben einen empfindlichen Dämpfer bekommen. „Trump zerbeult die Friedensgespräche, aber vielleicht hält der Waffenstillstand“, titelt die Zeitung The Express Tribune. Und ein Kommentator der Zeitung Dawn sorgt sich in seinem Text, ob die Diplomatie angesichts der wechselnden Botschaften des US-Präsidenten überleben kann.  

Am Samstag hätte es nach dem Willen der USA in Islamabad unter Vermittlung der pakistanischen Regierung und Armee eigentlich eine Fortsetzung der vor zwei Wochen gescheiterten Friedensgespräche geben sollen. Doch der iranische Außenminister Abbas Araghtschi verließ nach Treffen mit der pakistanischen Führung Islamabad – noch bevor Jared Kushner, Trumps Schwiegersohn, und Steve Witkoff, Trumps Nahost-Sondergesandter, sich überhaupt auf den Weg nach Pakistan gemacht hatten. Trump sagte deren Reise daraufhin kurzerhand ab und wechselte wieder einmal seinen Kurs: Die US-Regierung hatte vorher betont, dass beide Trump-Vertrauten nach Pakistan reisen würden, um direkte Gespräche mit iranischen Regierungsvertretern zu führen. 

Die Menschen in Pakistan leiden massiv unter den Folgen des Krieges und der anhaltenden Blockade der Straße von Hormus. Der Preis für Benzin ist um mehr als 50 Prozent gestiegen, in Islamabad und der benachbarten Garnisonsstadt Rawalpindi kommen durch die verschärften Sicherheitsmaßnahmen und die Energiesparpläne der Regierung zeitweilige Lockdowns hinzu.



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