2,5 Hektar brennen, Feuerwehr kann aktuell nicht löschen


Es brennt wieder auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Altes Lager bei Jüterbog. Am frühen Freitagabend wurde über die Warnapp Nina eine Gefahreninformation verschickt: Es komme „zu einer Rauchentwicklung bei einem ausgedehnten Waldbrand“, heißt es dort.

Derzeit brennen auf dem Gelände etwa 2,5 Hektar Wald, sagte Ines Kohlack, Lagedienst der zuständigen Regionalleitstelle Brandenburg (Havel) der Feuerwehr, am Freitag gegen 18 Uhr auf Anfrage. Die Rauchsäule sei aus großer Entfernung sichtbar. „Aktuell wird dort nicht gelöscht, weil es sich um munitionsbelastetes Gebiet handelt“, so Kohlack. Löscharbeiten seien nur auf den Wegen möglich. Lediglich ein Tanklöschfahrzeug sei noch vor Ort, aus Sicherheitsgründen, die anderen seien wieder abgezogen. Ortschaften seien nach derzeitigem Stand nicht in Gefahr.

Die Feuerwehr geht aktuell davon aus, dass sich der Brand weiter ausbreiten wird. „Es wird weiter brennen – wie weit und wie viel, wissen wir noch nicht“, sagte Kohlack. Sie rechne zwar damit, dass das Feuer in der Nacht durch die niedrigere Temperatur und mehr Feuchtigkeit gedämpft werde. Doch das laut Wettervorhersage sehr warme und trockene Wochenende könnte den Brand weiter befeuern. Am Samstagvormittag werde eine Lagebesprechung stattfinden, um das weitere Vorgehen zu planen.

Auf dem früheren Truppenübungsplatz bei Jüterbog hat es in den vergangenen Jahren immer wieder gebrannt. Fast in jedem Sommer brechen dort Brände aus, die Munition im Boden erschwert jedes Mal die Löscharbeiten. Besonders in Erinnerung geblieben ist ein Waldbrand im Jahr 2023. Dabei waren etwa 700 Hektar betroffen.



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