Zehntägiges Vorbereitungstreffen der Weltklimakonferenz geht in Bonn zu Ende


Ein Hinweisschild der UNO-Klimakonferenz steht im Foyer des World Conference Center in Bonn. Danben ist eine Rolltreppe auf der ein Mann nach unten fährt.

Die UNO-Klimakonferenz in Bonn endet heute. (Christoph Driessen / dpa / Christoph Driessen)

Rund 6.500 Delegierte aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft erarbeiteten zehn Tage lang Vorschläge etwa zur Senkung der Treibhausgasemissionen. Die Türkei, die die nächste Weltklimakonferenz ausrichten wird, schlug vor, etwa Fabriken und Autos stärker mit Strom zu versorgen und weniger klimaschädliche Energieträger wie Kohle, Öl und Gas einzusetzen. Konkret geht es darum, den globalen Anteil von Strom am Endenergieverbrauch in den nächsten neun Jahren auf 35 Prozent zu erhöhen. Derzeit liegt er bei 20 Prozent. In den kommenden Monaten soll eine Koalition aus Staaten, Unternehmern und weiteren Akteuren gebildet werden, die dieses Elektrifizierungsziel vorantreibt.

Die 31. Weltklimakonferenz wird im November im türkischen Antalya stattfinden. Australien wird die Konferenz leiten.

Diese Nachricht wurde am 18.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



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