WM 2026 – Kimmich verteidigt Sané: „Kritik verstehe ich nicht“ – Sport
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Wichtige Updates
Trump bekommt DFB-Trikot von Merz
Antonio Rüdiger verlängert bei Real Madrid
Franzose Renard übernimmt Tunesiens Nationalteam
Klopp bereut „Noch“-Spruch: „Hätte mir aufs Maul hauen können“
Somalischer Referee bekommt Prämie
Kimmich verteidigt Sané: „Kritik verstehe ich nicht“
Sané hatte beim 7:1 gegen Curaçao zum WM-Auftakt zwei Großchancen vergeben. Ja, er habe „kein Tor gemacht, daran wirst du dann von außen immer gemessen. Wichtig ist, dass wir das intern als Mannschaft und mit dem Trainer nicht nur daran bemessen“, betonte Kimmich. „Cool, wenn er jedes Spiel drei Tore macht, aber er hat auch andere Aufgaben. Das hat er sehr gut gemacht. Daher verstehe ich die Kritik nicht, schon gar nicht nach einem 7:1.“
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Rechtsstreit wegen Ghanas Nationalspieler Partey
Zudem habe Accra eine offizielle Protestnote an Ottawa übermittelt und eine Überprüfung der Entscheidung gefordert. Eine Reaktion des kanadischen Außenministeriums steht bislang aus. Ghanas Nationaltrainer Carlos Queiroz gab sich am Dienstag bei der Pressekonferenz in Toronto zurückhaltend. „Wir rechnen im Moment mit allen 26 Spielern, die wir im Kader haben. Morgen treffen wir eine Entscheidung über die Startaufstellung.“
Portugal bald ohne Coach Martínez?
Roberto Martínez hört nach der WM laut Medienberichten als Nationaltrainer Portugals auf. Der Vertrag des 52 Jahre alten Spaniers läuft ohnehin im Juli aus. Spekulationen um seinen Weggang nach dem Turnier – unabhängig vom Ausgang für den Europameister von 2016 – gab es schon länger. Über die Entscheidung berichten übereinstimmend das Portal Talksport und der britische Journalist Ben Jacobs. Die Mannschaft um Cristiano Ronaldo trifft in ihrem ersten WM-Spiel am Mittwoch (19.00 Uhr/ZDF und Magenta TV) auf die Außenseiter der Demokratischen Republik Kongo. Martínez, der die Portugiesen im Januar 2023 übernommen hatte, strebt nach den Berichten eine Rückkehr in die Premier League an. Er war zwischen 2016 und 2022 auch schon Chefcoach von Belgiens Auswahl und zuvor beim FC Everton tätig.
Kapverdischer Torhüter Vozinha im Netz gefragter als Kimmich
Der US-Sportsender ESPN feierte Vozinha als „einen der größten Stars der WM“, selbst koreanische Medien griffen die Geschichte auf. Vozinha, der erst mit 25 Jahren mit dem Profi-Fußball begonnen hatte, hatte Spaniens Promis mit zahlreichen Paraden entnervt. Nach dem Abpfiff flossen Tränen bei dem Torwart, der an seine verstorbenen Großeltern und an seine in der Heimat weilende Mutter dachte. Hier noch einmal der Augenzeugenbericht aus Atlanta zu Vozinha von SZ-Reporter Martin Schneider.
Adidas fehlt der Buchstabe V beim Beflocken
„Aufgrund der hohen Nachfrage nach Beflockungen der Spieler Undav, Havertz und Pavlović kam es kurzfristig zu Engpässen bei der Verfügbarkeit des Buchstabens ‘V’“, erklärte ein Sprecher. „In Zusammenarbeit mit unserem Partner 11teamsports konnten wir diese schnell beheben, sodass die Flocks mit dem Buchstaben ‘V’ in Kürze wieder online bestellbar sein werden.“
Warum das Trikot modisch gut ankommt, können Sie hier lesen:
Leistungsklausel in Tuchels Vertrag
„In jedem Vertrag mit der FA ist eine Leistungsklausel verankert, aber ich werde nicht ins Detail gehen, was diese beinhaltet“, sagte Mark Bullingham, Chief Executive Officer des englischen Verbandes vor dem ersten Spiel der Engländer bei der Weltmeisterschaft an diesem Mittwoch (22 Uhr MESZ im SZ-Liveticker) gegen Kroatien.
In England hatte es Kritik daran gegeben, dass der Vertrag mit Tuchel bereits vor der WM verlängert wurde. Bullingham verteidigte diese Entscheidung nun. „Die Realität ist, dass er ein Top-Level-Coach ist, der nachgefragt sein würde“, sagte Bullingham. „Und wir wussten, dass wir jemanden haben, der einen wirklich guten Job macht und wir können nicht erwarten, dass er einfach wartet und schaut, wie es läuft“, sagte Bullingham.
Wie Tuchel seine Mannschaft zum WM-Titel führen will, können Sie hier lesen.
Frankreich startet mit viel Offensivdrang
Wenn am Abend die Franzosen ins WM-Turnier starten (21 Uhr gegen Senegal, Liveticker auf SZ.de), mag sich manch einer wundern. Waren die Teams von Trainer Didier Deschamps nicht immer für ihre Defensivkünste berüchtigt? Vieles hat sich geändert, Deschamps lässt neuerdings beherzt stürmen in Frankreichs Nationalteam. Jedoch nicht ganz freiwillig, wie SZ-Reporter Claudio Catuogno beobachtet hat:
Trump bekommt DFB-Trikot von Merz
Merz überreichte das Trikot vor einer Arbeitssitzung zur Lage in der Ukraine an Trump. Dieser hatte zu dem Zeitpunkt bereits am runden G-7-Tisch Platz genommen. Merz ging zu seinem Platz, wickelte das Shirt aus einem Papier und ging auf Trump zu. Der Präsident nahm das Trikot im Sitzen entgegen und hielt es mit Namen und Nummer auf der Rückseite in die Kameras. Dann legte der Präsident das T-Shirt zusammengewickelt auf den Tisch neben sich.
In den Kommentaren unter dem Post löst die Geste größtenteils Irritation aus. Während einige Nutzer die Bemerkung Merz‘ in Frage stellen, dass er und Trump im selben Team spielten, kommentieren andere, sie hätten Bücher übers Völkerrecht passender gefunden. Und manch einer stellt sich die Frage: „Ist das AI oder wurde der Account gehackt?“
Deutschland ist WM-Toptorschütze
Zu allem Übel für die Südamerikaner sicherte sich Deutschland den Spitzenrang auch noch mit einem 7:1, demselben Ergebnis also, mit dem Kroos, Klose und Co. bei der WM 2014 die Gastgeber mit Oscar und ohne Neymar aus dem Stadion von Belo Horizonte fegten, bevor sie im Finale von Rio auch Argentinien niederrangen.
Immerhin ein winziges Trostpflaster für die Brasilianer, die in ihrem ersten WM-Spiel 2026 gegen Marokko nur ein Törchen erzielten: Sie sind mit fünf Titeln weiterhin Rekordweltmeister. Deutschland hat vier Titel und könnte, wenn’s gut läuft, diesen Sommer gleichziehen. Die Italiener mit ihren vier Titeln sind mal wieder nicht angereist. Und die Topfavoriten? Frankreich hat bisher zwei WM-Titel gesammelt, Spanien und England jeweils einen.
Antonio Rüdiger verlängert bei Real Madrid
Für Real hat Rüdiger in der vergangenen Saison wegen Verletzungen nur 18 Ligaspiele absolviert, aber war er fit, dann war er auch gesetzt. Anders sieht es bei Bundestrainer Julian Nagelsmann aus: Rüdiger, 83-maliger Nationalspieler, ist beim DFB-Team erster Ersatz für die Stamm-Innenverteidiger Jonathan Tah (Bayern München) und Nico Schlotterbeck (Borussia Dortmund). Gegen Curaçao (7:1) zum WM-Auftakt wurde er in der 73. Minute eingewechselt.
„Desaster“: Iraner wütend über Reisestrapazen bei WM
Die Chancen auf das erstmalige Erreichen der K.-o.-Runde sehen Taremi und Co. dadurch geschmälert. „Bei der WM musst du dich gut auf das nächste Spiel vorbereiten. Aber diese Unterstützung haben wir nicht. Die Fifa könnte uns da mehr helfen“, sagte der Angreifer. Fifa-Präsident Gianni Infantino schaute zwar nach dem Spiel in der iranischen Kabine vorbei, konnte die Spieler aber offenbar nicht beruhigen.
Monatelang stand die WM-Teilnahme wegen des Kriegs mit den USA infrage, am Tag nach dem verkündeten Friedensabkommen lief Irans Team dann in Los Angeles auf. Proteste der zahlreichen in Kalifornien lebenden Exil-Iraner gegen das Regime hatten die Partie bereits im Vorfeld begleitet. Im Stadion waren trotz Verbot viele historische „Schah-Flaggen“ zu sehen, bei der iranischen Hymne ertönten deutliche Pfiffe.
Ansonsten stand bei dem 2:2 aber der Fußball im Vordergrund. Kapitän Taremi hofft, dass sich die Situation für die kommenden Spiele gegen Belgien und Ägypten verbessert.
„ Wir sind hier, um Fußball zu spielen.“
Mehdi Taremi, Kapitän des iranischen Nationalteams
Auch das ZDF hat sich bei der Übertragung des Spiels auf das Wesentliche konzentriert, schreibt Stefan Fischer:
Löw spricht über aktuelles DFB-Team
Nach dem 7:1 der deutschen Elf gegen Curaçao hat sich auch Joachim Löw mit dem Leistungsstand des Nationalteams beschäftigt. Und er tat das, ganz zeitgeistig, auf TikTok in einem Talk mit Toni Kroos. Stoßrichtung: Der frühere Bundestrainer hat scho au noch seine Zweifel.
„Die Mannschaft hat viel Qualität, aber noch nicht die Stabilität, die es braucht, um Titel zu gewinnen.“
Ein bisschen Frieden: Nur Unentschieden an einem WM-Spieltag gab’s zuletzt vor 68 Jahren
Auf den Plätzen ging’s um Fußball – und auch ein bisschen um Frieden. Denn wenn man das Ganze positiv sehen will, was selten eine schlechte Idee ist, könnte man es ausdrücken wie der Fußball-Weltverband:
„Perfekt ausgeglichen, so wie es sein sollte.“
Kurios: Das Team von Kap Verde war beim Remis gegen Ex-Weltmeister Spanien sogar so friedlich unterwegs, dass es mit nur einem einzigen Foul auskam. Ein bisschen Freude kam danach auch auf.
Die Tränen des kapverdischen Tormannes
Dass der Torhüter der Kapverden die Favoriten aus Spanien zur Verzweiflung treibt, ist bisher eines der großen Themen des Turniers. Sein Name: Vozinha. Seine Geschichte: mehr als erstaunlich. Und mal abseitig gefragt: Ist Manuel Neuer etwa gar nicht der beste 40-jährige Keeper dieser WM? SZ-Reporter Martin Schneider hat Vozinha in Atlanta beobachtet:
Franzose Renard übernimmt Tunesiens Nationalteam
Die Trennung von Lamouchi erfolgte „im gegenseitigen Einvernehmen“, hieß es vom Verband bei Instagram. Schon zuvor hatte das tunesische Fernsehen berichtet, dass der bisherige Coach das Quartier der Nationalmannschaft in Mexiko verlassen habe. Die deutliche Niederlage gegen Schweden war zu viel für Lamouchi, der als Nationaltrainer Tunesiens nur ein Spiel gewonnen hat: mit 1:0 gegen Haiti. In der WM-Vorbereitung hatte das Team des früheren französischen Nationalspielers mit 0:1 gegen Österreich und bei der Generalprobe mit 0:5 gegen Belgien verloren. Bleibt die Frage, warum er die Mannschaft dann überhaupt zur Weltmeisterschaft führen sollte.
Sein Nachfolger Hervé Renard war auch mal französischer Nationalspieler. Er soll zeitnah im Teamcamp eintreffen, um die Vorbereitung auf das zweite Spiel gegen Japan am Sonntag (MESZ) zu übernehmen. Zuletzt war Renard, 57, als Trainer Saudi-Arabiens tätig. Er hat schon einige Erfahrung als Coach afrikanischer Nationalteams gesammelt: Sowohl Sambia als auch die Elfenbeinküste führte er zum Afrika-Cup-Titel. In den verbleibenden beiden WM-Vorrundenspielen steht Tunesien gegen Japan und gegen die Niederlande in der Gruppe F stark unter Druck.
