Talent Hoarding: Wenn der Chef die Besten für sich behält


Führungskräfte sollen ihre Mitarbeitenden fördern. Doch viele torpedieren deren Karrieren – aus Eigennutz. Das hängt auch damit zusammen, wie Manager entlohnt werden.

Sie erbringen Höchstleistungen, werden gelobt, aber einfach nicht befördert? Dann könnte Ihr Chef Sie vielleicht für sich horten.
Sie erbringen Höchstleistungen, werden gelobt, aber einfach nicht befördert? Dann könnte Ihr Chef Sie vielleicht für sich horten.
© [M] DIE ZEIT, Bild: Mark Airs/​Getty Images

Die Karriere stockt trotz Bestleistungen? Oft sind Chefs, die ihre Besten im eigenen Team lieber »horten« der Grund dafür. Warum dieses Verhalten so verbreitet ist, und warum dahinter ökonomische Fehlanreize stecken, erklärt der Ökonom Matthias Sutter im Gastbeitrag.

Eine wichtige
Eigenschaft von guten Führungskräften besteht darin, dass sie die Karrieren
ihrer Teammitglieder fördern
. Da in Unternehmen aber häufig die Bezahlung von
Führungskräften von deren Teamerfolg abhängt, lassen viele Teamleiter ihre
Besten nicht gehen – sie »horten« die Leistungsträger. Das ist für Unternehmen
ein Problem, weil die Besten sich nicht mehr weiterentwickeln und aufsteigen
können. Studien zeigen, wie weitverbreitet das sogenannte Talente-Horten ist.



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