Sportliches Großereignis: Bildungsministerkonferenz unterstützt Olympia-Bewerbung
Die Bildungsministerkonferenz steht ausdrücklich hinter der deutschen Olympia-Bewerbung. Die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele in Deutschland wäre eine «einmalige Chance», nachhaltige Entwicklungsimpulse für den Schulsport, Breitensport und Spitzensport zu setzen, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung, die auf der Bildungsministerkonferenz in München beschlossen und vorgestellt wurde.
Die amtierende Präsidentin der Bildungsministerkonferenz, Bayerns Kultusministerin Anna Stolz (Freie Wähler), sprach von einem Aufbruchsignal: «Es geht darum, eine neue Begeisterung für Sport und Bewegung auszulösen», sagte sie und betonte: «Sport kann was, was heute wichtiger denn je ist: Sport bringt Menschen zusammen, Sport macht stark – körperlich, mental und menschlich.» Gerade heute brauche es die Kraft des Sports mehr denn je.
Minister betonen Stellenwert von Sport an den Schulen
Dabei betont die Bildungsministerkonferenz auch die große Bedeutung von Sport, Spiel und Bewegung an den Schulen – «gerade mit Blick auf deren gesundheitsfördernde, gemeinschaftsstiftende und persönlichkeitsbildende Potenziale», heißt es in der gemeinsamen Erklärung. Und: Im Hinblick auf die außerordentlichen pädagogischen Potenziale des Sports könne die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele in Deutschland «eine enorme gesamtgesellschaftliche Strahlkraft entfalten, die wesentlich mit dazu beiträgt, Deutschland über Generationen hinweg fit für die Zukunft zu machen».
Die bislang letzten Olympischen Spiele in Deutschland fanden im Sommer 1972 in München statt. Nun wollen München, Berlin sowie die Region Rhein-Ruhr für eine Ausrichtung von Sommerspielen in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 kandidieren; Hamburg hat seine Kandidatur nach einem ablehnenden Bürgerentscheid zurückgezogen. Der Deutsche Olympische Sportbund will im September entscheiden, welchen nationalen Bewerber er ins Rennen schickt.
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