Snowboard-Olympiasieger irritiert mit Aussagen über Rollenverteilung in der Ehe – Panorama
Benjamin Karl, 40, Snowboard-Olympiasieger, hat mit Äußerungen über die Rollenverteilung in seiner Ehe Kritik ausgelöst. Der österreichische Wintersportler erzählte laut Medienberichten im Podcast „Mindgames“, dass seine Frau nach 20 Jahren plötzlich mehr Zeit und Lebensfreude für sich eingefordert habe. „Ich habe gesagt, das geht nicht.“ Finanziell sei er verantwortlich für die Familie mit zwei Kindern. „Wenn ich Termine habe, dann muss das Priorität haben. Weil das ist das, was unser Leben finanziert. Da muss sie schon zurückstecken. Da muss man so ehrlich sein.“ Außerdem habe sie ja genau das bekommen, was sie sich immer gewünscht habe: „eine frühe Hochzeit, zwei Kinder, ein Haus, einen Pool“. In den Kommentaren wurde Karl für seine Äußerungen scharf kritisiert, „20 Jahre Leibeigenschaft sind genug“, hieß es unter anderem. Der Podcast ist mittlerweile offline, in einer Instagram-Story versuchte der Sportler, die Stimmung zu retten, indem er schrieb, er habe an diesem Morgen den Kindern die Brote geschmiert und seiner Frau einen Kaffee gemacht.

Goldie Hawn, 80, Schauspielerin, hält Lebensfreude für einen zentralen Bestandteil des Daseins. „Ich lache die ganze Zeit“, sagte die US-Amerikanerin dem People-Magazin. „Ich habe dieses Kribbeln in mir. Ich hatte es schon immer. Es ist eine Gabe.“ Es sei ihre Lebensaufgabe, glücklich zu sein und damit ihren Kindern und ihrer Familie als Vorbild zu dienen.

Taylor Swift, 36, Popstar, ist kein Fan der Stilform „materialgestützte Textinterpretation“. Es gebe Menschen, die unbedingt entschlüsseln wollten, um wen es in ihren Songtexten geht, sagte die Musikerin in einem Videointerview mit dem Magazin der New York Times. Diese Leute „versuchen sozusagen Detektivarbeit zu leisten und die Details herauszufinden“. Sie empfinde dieses Verhalten als extrem: „Es wird für mich etwas seltsam, wenn die Leute so tun, als wäre es ein Vaterschaftstest. So nach dem Motto: ‚Dieser Song handelt von dieser Person.‘ Denn ich denke mir: ‚Der Typ hat den Song nicht geschrieben, sondern ich.‘“ Fans der Sängerin vermuten immer wieder, dass ihre Lieder von Verflossenen handeln.

Helene Fischer, 41, Schlagersängerin, wäre lieber eine Löwin als tot. In der Fernsehshow „Willkommen Österreich“ wurde die Sängerin gefragt, ob sie lieber jetzt sterben oder noch fünf Jahre als gesundes Tier ihrer Wahl weiterleben würde. Fischers Blitzantwort: „Natürlich als gesundes Tier!“, sie wäre gerne „eine Löwenmama“. Moderator Dirk Stermann ritt das Thema weiter: „Die Löwin beim Sex: Da gibt’s den Begriff der Duldungsstarre. Wenn der Löwe kommt, da legt die sich einfach hin und das nennt man Duldungsstarre. Das klingt so unschön.“ Fischer bemerkte trocken: „Wobei das bei vielen Paaren normal ist.“ Die Sängerin kehrt bald für Konzerte aus ihrer Babypause zurück. Sie hatte im Sommer die Geburt ihrer zweiten Tochter öffentlich gemacht.

Armin Rohde, 71, Schauspieler, hat eine einfache Erklärung dafür, warum er immer wieder Rollen in Kinderfilmen angeboten bekommt. Es liege an seinem Äußeren, sagte er laut einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur bei einem Pressegespräch in Essen: „Das Gesicht, ja, es ist mein Kasperlgesicht.“ Ihm machten Rollen in Kinderfilmen immer besonderen Spaß, dort habe man eine Chance, „in die Vollen zu gehen“. Man könne eine Figur „voll ausspielen“. Rohde spielte unter anderem den „Räuber Hotzenplotz“ sowie den Mathelehrer „Rumpelstilzchen“ in „Freche Mädchen“.

Marion Fedder, 64, Witwe von Jan Fedder, hat einen vierrädrigen Schatz gefunden. In einer alten Garage des Schauspielers, der 2019 gestorben ist, entdeckte sie einen Peugeot 402 aus dem Filmklassiker „Das Boot“. Das Fahrzeug blieb bisher unentdeckt, weil der Schlüssel lange Zeit unauffindbar war, wie Marion Fedder laut einer Pressemitteilung sagte. „Die Sammelleidenschaft von meinem Mann war wirklich groß – und sie sorgt bis heute für immer neue Überraschungen, obwohl er nun schon seit sieben Jahren nicht mehr bei uns ist.“ Sie finde noch immer regelmäßig Schätze. Der alte Film-Peugeot (Baujahr zwischen 1935 und 1942) soll nun in eine spezialisierte Werkstatt gebracht und restauriert werden. Im Weltkriegsdrama „Das Boot“ aus dem Jahr 1981 spielte Fedder den Bootsmannsmaat Pilgrim, nach Aussage seiner Witwe war das „eine der wichtigsten Rollen seines Lebens und er war sehr stolz darauf“.
