Promis: Eine Petition fordert, Hape Kerkeling als Bundespräsident vorzuschlagen – Panorama


Hape Kerkeling, 61, Komiker, schließt gar nichts mehr aus. Bereits mehr als 30 000 Menschen haben in einer Online-Petition für ihn als neuen Bundespräsidenten gestimmt. Nach ihrem Willen sollten sich die Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU, SPD, Grüne und Linke dafür einsetzen, dass Kerkeling am 30. Januar 2027 zum Nachfolger von Frank-Walter Steinmeier gewählt wird. Es brauche „eine Persönlichkeit, die unser Land würdig repräsentiert und gesellschaftlichen Zusammenhalt stiftet“, heißt es in der Petition ganz ernsthaft. Kerkeling sei eine wichtige moralische Instanz, das habe er zum Beispiel mit seiner Rede in der Gedenkstätte Buchenwald bewiesen. Gegenüber RTL erklärte Kerkeling während einer Preisverleihung in Lünen: „Nach all dem, was in der Welt geschieht – und wenn ich mir angucke, wer so an der Spitze von Nationen steht – ich schließe nichts mehr aus.“ Unterstützung erhielt er laut Berliner Morgenpost bereits von Margot Käßmann, der ehemaligen Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, und von Cornelia Scheel, der Tochter des ehemaligen Bundespräsidenten Walter Scheel.

Alberto Pezzali/AP Photo/Alberto Pezzali

Friedrich Merz, 70, Bundeskanzler, möchte Wogen glätten. Einer 53-jährigen Frau, die er während eines „Bürgerdialogs“ in Salzwedel in Sachsen-Anhalt etwas schroff angegangen war, schickte er jetzt, wie Bild berichtet, eine Autogrammkarte. Die Frau hatte Merz von ihrer Hautkrebs-Erkrankung erzählt sowie über Probleme bei der ärztlichen Terminsuche. Als sie die geplanten Einsparungen im Gesundheitswesen mit einer möglichen Erhöhung der Bezüge von Regierungsmitgliedern in Verbindung brachte, wies sie der Kanzler vor laufenden Kameras zurück: So etwas sei nicht geplant. Laut Bild habe die Frau explizit um eine Fotokarte gebeten. Merz habe ihr daraufhin auf einer solchen handschriftlich „alles Gute“, „Zuversicht“ und „Kraft“ gewünscht.

Brad Penner/IMAGN IMAGES via Reuters Connect

Taylor Swift, 36, Sängerin, ist offenbar eine Anhängerin des Wort- und Namenswitzes. Bei ihrem Besuch des NBA-Finalspiels mit den „New York Knicks“ trug sie ein blaues Oberteil mit dem Aufdruck „Stevie Knicks“ in orangefarbener Schrift. Damit sollte offenbar auf Stevie Nicks angespielt werden, der Sängerin der Rockband Fleetwood Mac. Aber auch Swifts Begleiterinnen Alana Haim, Este Haim und Mariska Hargitay trugen mehr oder weniger lustige Shirts mit Aufdrucken wie „Knickelback“ und „Knickole Kidman“, womit sie auf andere Künstlerinnen und Künstler anspielten. Die New York Knicks fuhren in dem Spiel ihren dritten Sieg gegen die San Antonio Spurs ein, was bei einigen Fans ein lautes „Knick, Knick, Hurray!“ ausgelöst haben dürfte.

Giles Keyte/Amazon MGM Studios via AP

Nicholas Galitzine, 31, Schauspieler, bemüht sich um Distanz zu seiner Rolle. Der He-Man-Darsteller betonte gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, dass für ihn maskuline Attribute ebenso zum Männlichkeitsbild gehörten wie eher weiche und zarte Seiten. Obwohl er schon als Jugendlicher ein passionierter Rugby-Spieler gewesen sei, habe er sich doch nie mit dominantem männlichem Gehabe identifizieren können, meinte der sehr muskulöse Action-Darsteller. „Ich war eher geprägt von den vielen weiblichen Vorbildern im Alltag.“ Prägend sei es für ihn etwa gewesen, während der Schulzeit zeitweilig als einziger Junge in einer Klasse mit Mädchen gewesen zu sein. „Solche Erfahrungen haben mich einfühlsamer und klüger werden lassen“, unterstrich er. Zudem schnitze er gerne Schachfiguren und pflege „Hobbys wie ein alter Mann“.



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