Neuer steht gegen Finnland noch nicht im Tor
Bundestrainer Nagelsmann hat den Kader für die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko bekanntgegeben. Manuel Neuer soll die Nummer 1 bei der WM werden.
21.05.2026 | 2:28 min
Rückkehrer Manuel Neuer muss auf sein mit Spannung erwartetes Comeback in der deutschen Nationalmannschaft noch warten. Der an der Wade verletzte Torhüter vom FC Bayern wird beim Länderspiel am Sonntag in Mainz gegen Finnland (20.45 Uhr/ZDF) nicht zum Einsatz kommen.
„Wir haben im Trainerteam entschieden, dass er noch nicht spielen wird. Es macht keinen Sinn, da jetzt unnötig das Spiel zu machen. Wir wollen einfach da noch Ruhe dranlassen. Die Entscheidung haben wir ihm auch mitgeteilt, er ist damit völlig d’accord“, sagte Bundestrainer Julian Nagelsmann zum Start der Vorbereitung auf die WM am Mittwoch in Herzogenaurach.
Der 40 Jahre alte Neuer hatte sich zuletzt erneut an der linken Wade verletzt und war deshalb auch im Pokalfinale am vergangenen Samstag gegen den VfB Stuttgart ausgefallen. Ob Neuer bei der Generalprobe gegen die USA am 6. Juni in Chicago wieder zur Verfügung steht, ließ Nagelsmann offen.
Nagelsmann verspricht Update zu Neuer
Man werde „sehen, wie die nächste Woche verläuft und dann auch in der nächsten Woche ein Update geben, wie es dann Richtung USA aussieht“, so der Bundestrainer. Gegen Finnland legte er sich auf den Hoffenheimer Oliver Baumann als Torwart fest. Er sei überzeugt, dass Baumann ein gutes Spiel mache, „dann sehen wir weiter“.
Bundestrainer Julian Nagelsmann hat seinen Kader für die Fußball-WM 2026 bekannt gegeben. Die ZDF-Sportmoderatoren Zschiedrich und Kaben analysieren.
21.05.2026 | 19:12 min
Grundsätzlich sei er aber froh, dass Rio-Weltmeister Neuer wieder im DFB-Kreis dabei ist „und uns hilft“. Denn mit dem Münchner, betonte Nagelsmann, „sind wir besser als ohne Manu.“
Nagelsmann muss in Herzogenaurach aus seinem 26er-Kader noch auf Kai Havertz verzichten, der mit dem FC Arsenal am Samstag (18.00 Uhr/ZDF und DAZN) das Champions-League-Finale gegen Paris Saint-Germain bestreitet. Ansonsten würden alle Spieler „einen guten Eindruck machen“, sagte der Bundestrainer. „Alle sind gut drauf und haben sofort wieder ein gutes Gefühl vermittelt.“
Sport
Vor der WM 2006 steht der deutsche Fußball am Abgrund. Jürgen Klinsmanns Revolution droht zu scheitern – bis sein junges Team das Land elektrisiert und das Sommermärchen beginnt.
Quelle: SID, dpa
Über dieses Thema berichteten die heute-Nachrichten am 21.05.2026 ab 19:00 Uhr.
