Nach Amoklauf von Graz – Österreich führt strengeres Waffenrecht ein


Menschen zünden in Graz Kerzen an, nachdem ein ehemaliger Schüler in einer Schule mehrere Menschen tötete und viele weitere verletzte, bevor er sich das Leben nahm.

Nach einem Amoklauf an einer Schule in Graz hat Österreich sein Waffengesetz verschärft. (Archivbild) (Darko Bandic/AP/dpa)

Das Innenministerium spricht von der deutlichsten Verschärfung des Waffengesetzes seit 30 Jahren. Neu ist etwa die Anhebung des Mindestalters für den Kauf von Revolvern und Pistolen von 21 auf 25 Jahre. Langwaffen dürfen künftig erst ab 21 und nicht mehr ab 18 Jahren erworben werden. Ausnahmen bestehen für Jäger, Sportschützen und ausgewählte Berufsgruppen.

Die Gesetzesnovelle ist eine Folge des Amoklaufs von Graz, bei dem ein ehemaliger Schüler im vergangenen Juni an einem Gymnasium zehn Personen und sich selbst tötete.

Diese Nachricht wurde am 28.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



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