Leo XIV.: Papst ruft in Pfingstpredigt zu Frieden und Verständigung auf



Das Pfingstfest hat Papst Leo XIV. mit einem Aufruf zu Frieden, Verständigung und Vergebung begangen. Bei der Messe im Petersdom ermutigte er Christinnen und Christen, die Botschaft von Gottes Liebe in aller Welt zu verkünden. 

Derzeit gebe es Veränderungen, »die die Welt nicht
erneuern, sondern sie durch Irrtümer und Gewalt altern lassen«,
kritisierte Leo in seiner Predigt. Der Heilige Geist aber mache den Verstand »hell« und wecke neue Lebenskraft. 

Pfingsten ist im Christentum das Fest des Heiligen Geistes – zugleich gilt es als
das Geburtsfest der Kirche. In der Apostelgeschichte erzählt die Bibel, wie die Jünger Jesu durch das Pfingstwunder »mit Heiligem
Geist erfüllt wurden und begannen, mit anderen Zungen zu reden«. Das
sogenannte Sprachenwunder soll darauf hinweisen, dass die Verkündigung
der Botschaft Jesu sprachübergreifende Bedeutung für die ganze Welt hat. Bei seiner Predigt erinnerte der Papst die Menschen daran, dass sie an dieser Verkündigung beteiligt seien.

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