Konferenz in Kolumbien berät über Aus für Kohle, Öl und Gas


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Stand: 25.04.2026 • 09:55 Uhr

Sie soll Wege aufzeigen, wie Staaten aus den fossilen Energieträgern Kohle, Öl und Gas aussteigen können: In Kolumbien hat eine internationale Klimakonferenz begonnen. Gut 50 Staaten nehmen daran teil, auch Deutschland ist dabei.

Vor dem Hintergrund der fortschreitenden Erderhitzung hat in Kolumbien eine internationale Konferenz zum Ausstieg aus den klimaschädlichen Energieträgern Kohle, Öl und Gas begonnen. Dort wollen Dutzende Staaten, darunter Deutschland, gemeinsam mit regionalen und lokalen Regierungen sowie weiteren Akteuren über möglichst konkrete Schritte zur Abkehr von diesen fossilen Energien beraten.

Das von Kolumbien und den Niederlanden organisierte Treffen läuft bis zum 29. April. Es bringt zunächst Vertreter aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen, bevor in einer zweiten Phase Minister und hochrangige Regierungsvertreter beraten. Mehr als 50 Staaten sind dabei, neben Deutschland auch Norwegen und Kanada.

Schleppende internationale Verhandlungen voranbringen

Die Konferenz gilt als Versuch, Blockaden in den großen multilateralen Verhandlungen zu umgehen und mit kleineren Staatengruppen schneller voranzukommen. Ein Abschlussbericht soll zentrale Handlungswege bündeln und in die Vorbereitung der nächsten Weltklimakonferenz einfließen, die im November in der Türkei stattfindet.

Die beteiligten Länder stehen laut WWF für etwa ein Fünftel der globalen Produktion fossiler Energien und rund ein Drittel des Verbrauchs. Deutschland wird bei der Konferenz durch Staatssekretär Jochen Flasbarth aus dem Bundesumweltministerium vertreten, der nach Angaben des Ministeriums auch die deutschen Erfahrungen mit dem Kohleausstieg einbringen will.



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