Klingbeil warnt vor Folgen des Iran-Kriegs für Weltwirtschaft


Ordentlicher Bundeskongress des DGB

Klingbeil sieht im Iran-Krieg und der Sperrung der Straße von Hormus eine „ernsthafte“ Bedrohung für die Wirtschaft.

Quelle: dpa


Vor dem Treffen der G7-Gruppe der führenden westlichen Industriestaaten hat Bundesfinanzminister Lars Klingbeil vor den wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs und einer Sperrung der Straße von Hormus gewarnt.

Der Iran-Krieg und die Blockade der Straße von Hormus sind eine ernsthafte Bedrohung für die Weltwirtschaft.

Lars Klingbeil, Bundesfinanzminister

Der Krieg schade der wirtschaftlichen Entwicklung massiv, teilte der SPD-Politiker vor seiner Abreise nach Paris mit. Die G7 seien „der richtige Rahmen, um mit den USA und den weiteren G7-Staaten über diese drängenden Fragen zu sprechen“.

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17.05.2026 | 1:05 min


Thema bei G7: Wirtschaftliche Folgen des Iran-Kriegs

Bei dem Treffen der G7-Finanzminister ab Montag sollen die wirtschaftlichen Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten und mögliche Folgen für den Welthandel im Mittelpunkt stehen. Die Straße von Hormus zählt zu den wichtigsten Schifffahrtsrouten für den weltweiten Öl- und Gashandel.

Klingbeil sagte, deshalb müsse alles getan werden, um den Krieg „dauerhaft zu beenden“, die Region zu stabilisieren und freie Seewege zu gewährleisten. „Dabei bleibt unser Weg als Europäer klar: Wir setzen auf Kooperation statt Konfrontation“, so der Bundesfinanzminister.

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16.05.2026 | 2:53 min


Klingbeil: Müssen unabhängiger werden

Die aktuellen Krisen zeigten zugleich, wie wichtig es sei, „dass Deutschland und Europa unabhängiger und krisenfester werden“ – etwa bei Rohstoffen, Energie und Lieferketten. In Paris werde deshalb auch mit den Finanzministern aus Brasilien, Indien, Südkorea und Kenia gesprochen.

Die „Gruppe der Sieben“ (G7) ist eine informelle Allianz führender westlicher Industrienationen. Mitglieder sind Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und die USA. Frankreich hat derzeit den G7-Vorsitz.

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12.05.2026 | 0:22 min


Klingbeil: Ukraine nicht aus dem Blick verlieren

Bei dem Treffen bis Dienstag soll es außerdem um Welthandel, kritische Rohstoffe, Entwicklungsländer sowie den Kampf gegen Terrorismusfinanzierung und organisierte Kriminalität gehen. Auch die weitere Unterstützung der Ukraine steht auf der Tagesordnung.

Die Menschen in der Ukraine können sich auf unsere Unterstützung verlassen.

Lars Klingbeil, Bundesfinanzminister

Klingbeil mahnte, Russlands „brutaler Angriffskrieg“ dürfe trotz der Krise im Nahen Osten nicht aus dem Blick geraten. In Paris wolle er zudem mit seinem ukrainischen Amtskollegen Sergii Marchenko ein Doppelbesteuerungsabkommen unterzeichnen: „Das stärkt den wirtschaftlichen Austausch und schafft Rechtssicherheit.“

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Quelle: dpa, AFP, Reuters

Über dieses Thema berichtete das das gemeinsame Morgenmagazin von ARD und ZDF am 18.05.2026 ab 5:30 Uhr und das ZDF in der Sendung heute journal update am 17.05.2026 ab 00:25 Uhr.



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