Kann man damit jetzt wieder Geld verdienen?



Bei einem Plus von 165 Prozent könnte man als Anleger misstrauisch werden. Viele wurden es nicht. Das hatte Folgen. Sie verloren mit ETFs auf erneuerbare Energien am Ende beinahe genauso heftig, wie sie einst gewonnen hatten. Der iShares Global Clean Energy, früherer Liebling der grünen Anlegerwelle, fiel vom Hoch im Januar 2021 bis zum Tiefpunkt im Frühjahr 2025 von rund 15 Euro auf zeitweise unter sechs.

Angesichts der weltweiten Abkehr vom Thema Nachhaltigkeit könnte man meinen: Ende der Geschichte.

Oder etwa nicht? In Zeiten stark schwankender Preise für Öl und Gas als Folge des Ukraine-Kriegs und der militärischen Eskalation im Nahen Osten spielen Windkraftanlagen und Solarparks nach jahrelanger Flaute plötzlich wieder eine Rolle in der globalen Wirtschaft.

Und die ETFs für erneuerbare Energien an den Börsen kommen zurück. Der Global Clean Energy rangiert derzeit wieder zwischen neun und zehn Euro.

Ein kurzzeitiger Effekt? Oder bleibt die Branche dieses Mal stabil? Kurz: Wie risikoreich sind Themen-ETFs und breit gestreute Indexfonds mit nachhaltigem und klimafreundlichem Fokus für Privatanleger?



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