Israel meldet Tötung eines Hisbollah-Kommandeurs in Beirut – Politik


Viele Angaben stammen von Konfliktparteien und lassen sich teilweise nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.

Wichtige Updates

Bericht: US-Marineeinsatz wegen Unstimmigkeiten mit Saudi-Arabien unterbrochen 

Israel greift erstmals seit Waffenruhe in Beiruter Vorort an 

Trump behauptet, Iran habe Verzicht auf Atomwaffen zugesagt  

Macron drängt Iran auf Freigabe für Marine-Mission

Für Trump steht Deal kurz bevor

Israel meldet Tötung eines Hisbollah-Kommandeurs in Beirut

Das israelische ​Militär hat nach eigenen Angaben bei einem Luftangriff auf Beirut einen Kommandeur der Hisbollah-Elitetruppe Radwan getötet. Es handelte sich um den ersten israelischen Angriff auf ​die libanesische Hauptstadt seit der im vergangenen Monat vereinbarten Waffenruhe, wie die Streitkräfte ⁠am Donnerstag mitteilten. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz hatten das Vorgehen bereits am Mittwoch in ​einer gemeinsamen ​Erklärung angekündigt. Von der Hisbollah-Miliz lag zunächst ‌keine Stellungnahme vor.

Die Attacke gefährdet ‌die ohnehin brüchige Feuerpause zwischen den USA und Iran. Eine Kernforderung Irans war dabei ein ​Stopp der israelischen ​Militäraktionen in Libanon. Ungeachtet der Waffenruhe ​halten sich israelische Truppen weiterhin in Gebieten südlich des Litani-Flusses auf. Zudem setzte Israel seine Militärschläge in Südlibanon fort. Bei einem Luftschlag ‌auf die Stadt Selaja wurden nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums am Mittwoch ‌vier Menschen getötet. Die ‌Hisbollah feuerte daraufhin erneut Raketen auf Israel ab.

Israel ​hat in Südlibanon eine bis zu zehn Kilometer tiefe Sicherheitszone eingerichtet, um ​den Norden des eigenen Landes vor Raketenbeschuss durch ‌die Hisbollah zu schützen. Parallel führt Israel Gespräche mit der libanesischen Regierung. Der libanesische Ministerpräsident Nawaf Salam bezeichnete ein Treffen auf höchster Ebene am Mittwoch allerdings als verfrüht. Zunächst müsse die Waffenruhe gefestigt ⁠werden. US-Präsident Donald Trump will ein ‌Treffen von ‌Netanjahu mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun in Washington organisieren. 

Deutsches Minenjagdboot Fulda ist nicht auf dem Weg ins Mittelmeer

Anders als in bisherigen Meldungen verkündet, ist das Schiff nicht in Richtung Mittelmeer aufgebrochen. Das bestätigte ein Marinesprecher auf Anfrage des Deutschlandfunks. Derzeit befinde sich die Fulda im Nord-Ostsee-Kanal. Dort führe man „einsatzvorbereitende Maßnahmen“ durch, wie der Sprecher gegenüber Deutschlandfunk erklärte. In den kommenden Tagen wolle man dann losfahren. 

Die Bundeswehr hatte das Minenjagdboot am Montag in Kiel auslaufen lassen. Es wird für einen möglichen Einsatz in der Straße von Hormus ins Mittelmeer verlegt. 

Weniger Ölförderung, höhere Preise – Shell steigert Quartalsgewinn

Europas größter Ölkonzern Shell hat trotz einer vom Iran-Krieg belasteten Öl- und Gasförderung den Quartalsgewinn kräftig ​gesteigert. Der Konzernüberschuss sprang auf 6,92 Milliarden Dollar ⁠von 5,58 Milliarden ein Jahr zuvor und übertraf damit die mittleren Markterwartungen ​um mehr ​als eine halbe Milliarde. ‌Im Vergleich zum Schlussquartal des ‌Vorjahres verdoppelte sich der Gewinn sogar.

Wegen des Iran-Kriegs sank die ​Öl- und ​Gasförderung zum Vorquartal um vier ​Prozent. Unter anderem wurde im März eine Gasanlage des Konzerns in Katar ‌durch iranische Luftangriffe beschädigt, die Reparaturen dort könnten bis zu einem ‌Jahr dauern. ‌Beim Gewinn wurden die Mengenrückgänge ​unter anderem durch ein besseres Handelsergebnis und höhere ​Preise wettgemacht. Die Aktionäre sollen fünf ‌Prozent mehr Quartalsdividende erhalten, außerdem will der Konzern für drei Milliarden Dollar eigene Aktien zurückkaufen. 

Bericht: US-Marineeinsatz wegen Unstimmigkeiten mit Saudi-Arabien unterbrochen 

Am Sonntag hatte US-Präsident Trump das „Project Freedom“ angekündigt – US-Streitkräfte sollten Handelsschiffe durch die Straße von Hormus geleiten. Wenige Stunden später war das Projekt bereits wieder ausgesetzt. Am Dienstag begründete Trump die Aussetzung des Einsatzes mit Fortschritten bei den Friedensgesprächen mit Iran.
Der US-Sender NBC News berichtet nun, der US-Präsident habe ⁠wegen Unstimmigkeiten mit Saudi-Arabien den Marineeinsatz unterbrochen. ​Saudi-Arabien habe dem US-Militär die ‌Nutzung eines Stützpunkts im ‌Land für die Operation untersagt, meldet der Sender unter Berufung auf zwei nicht ​genannte US-Regierungsvertreter. ​Die saudische Führung sei von ​Trumps Ankündigung, Schiffe durch die Straße von Hormus eskortieren zu wollen, überrascht und verärgert ‌gewesen. Daraufhin habe Riad Washington mitgeteilt, es werde den ‌USA die Erlaubnis ‌verweigern, Militärflugzeuge von dem Stützpunkt ​aus oder durch den saudischen Luftraum fliegen zu lassen. ​Auch ein Telefonat zwischen Trump und ‌dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman habe das Problem nicht lösen können. 

Israel greift erstmals seit Waffenruhe in Beiruter Vorort an 

Erstmals seit Beginn einer Waffenruhe vor drei Wochen hat die israelische Luftwaffe wieder in einem Vorort der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen. Ziel sei ein Kommandeur der Radwan-Einheit der libanesischen Hisbollah-Miliz gewesen, hieß es in einer Mitteilung des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und des Verteidigungsministers Israel Katz. Man habe ihn dabei „eliminieren“ wollen.

Der israelische TV-Sender Chadschot 13 berichtete, nach israelischen Informationen seien der Radwan-Kommandeur Malek Balut, sein Stellvertreter sowie weitere Radwan-Kämpfer getötet worden. Der Angriff sei gegen 20.00 Uhr Ortszeit (19.00 Uhr MESZ) erfolgt, nachdem die Luftwaffe einen konkreten Hinweis des israelischen Geheimdienstes erhalten habe. Balut habe sich in einer Wohnung in einem Vorort namens Dahija versteckt gehalten. Die Luftwaffe habe rund zehn schwere Bomben abgeworfen. 

Im Norden Israels herrsche in Erwartung einer möglichen Eskalation erhöhte Alarmbereitschaft. Die USA seien vor dem Angriff informiert worden und hätten zugestimmt. Hisbollah-Kreise bestätigten der Deutschen Presse-Agentur, dass bei dem Angriff ein Kommandeur getötet worden sei. 

Trump behauptet, Iran habe Verzicht auf Atomwaffen zugesagt  

Iran hat nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump zugesichert, keine Atomwaffen zu besitzen. „Iran darf keine Atomwaffe haben (…) und sie haben dem zugestimmt“, sagte Trump bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Teheran habe zudem auch bei anderen Punkten zugestimmt – welche das sein sollen, ließ der Republikaner offen.

Trump bezeichnete unterdessen die jüngsten Gespräche mit Iran als „sehr gut“. „Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir einen Deal machen werden“, sagte er.

Irans Außenamtssprecher Ismail Baghai hatte zuvor Berichte als überzogen zurückgewiesen, wonach beide Kriegsparteien kurz vor einem Abschluss eines Abkommens stünden. Ein US-Verhandlungsvorschlag werde geprüft und die Antwort an den Vermittler Pakistan übermittelt, sagte er der iranischen Nachrichtenagentur Isna. 

Macron drängt Iran auf Freigabe für Marine-Mission

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat den iranischen Präsidenten Massud Peseschkian aufgefordert, den Weg für eine neutrale Marine-Mission in der Straße von Hormus freizumachen. In einem Telefonat mit Peseschkian habe er für die von Frankreich und Großbritannien geplante multinationale Mission geworben, die dazu beitragen könne, das Vertrauen der Reeder und Versicherer der Schiffe wiederherzustellen, schrieb Macron auf der Plattform X.

Die jüngsten Ereignisse hätten deutlich gezeigt, wie nützlich eine solche Mission sein könnte, sagte Macron. Er habe Peseschkian aufgefordert, diese Gelegenheit zu nutzen, und wolle das Thema auch mit US-Präsident Donald Trump erörtern. „Die Rückkehr zur Ruhe in der Meerenge wird dazu beitragen, die Verhandlungen über das Atomprogramm, die Raketenfrage und die regionale Lage voranzubringen“, schrieb Macron. „Die Europäer, von denen die Aufhebung der Sanktionen abhängt, werden dabei ihren Platz einnehmen.“

Die Mission werde sich naturgemäß von den Kriegsparteien abgrenzen. Die Verlegung des französischen Flugzeugträgers Charles de Gaulle in die Nähe der Meerenge sei im Zusammenhang mit der Mission zu sehen, sagte Macron. „Alle Parteien müssen die Blockade der Meerenge unverzüglich und bedingungslos aufheben. Es muss eine dauerhafte Rückkehr zu der vor dem Konflikt herrschenden vollständigen Freiheit der Schifffahrt erfolgen.“

Wie es aus dem Élysée-Palast hieß, verfolge der französische Ansatz das Ziel, die USA zu einer Aufgabe ihrer Seeblockade zu bringen, um damit im Gegenzug Iran zu grundlegenden Verhandlungen und der Aufgabe der Blockade der Straße von Hormus zu bewegen. Seine Überlegungen habe Frankreich mit seinen engen Partnern abgestimmt, sagte ein hoher Diplomat. 

Für Trump steht Deal kurz bevor

US-Präsident Donald Trump sieht die USA nach eigenen Worten kurz vor einer Einigung mit Iran zur Beendigung des Krieges. Man sei „sehr nah dran“, sagte Trump dem US-Sender PBS. Laut dem Präsidenten könne eine Einigung noch vor seiner für kommende Woche geplanten China-Reise zustande kommen. Falls es keinen Deal gebe, müsse man wieder damit anfangen, Iran „in Grund und Boden zu bombardieren“, sagte Trump. 

Zuvor hatte der Außenamtssprecher Irans Ismail Baghai der Nachrichtenagentur Isna erklärt, man prüfe den US-Vorschlag zur Beendigung des Krieges. Berichte über ein mögliches bevorstehendes Abkommen seien laut Baghai aber überzogen. Er sagte, nach Prüfung des Vorschlages werde Iran seine Position an Pakistan übermitteln. 

Trump bestätigte in dem Interview mit dem US-Sender PBS mehrere Punkte einer möglichen Vereinbarung, über die zuvor bereits übereinstimmend das Wall Street Journal, der Sender CNN und das Nachrichtenportal Axios berichtet hatten. Laut dem Vorschlag der USA soll Iran sein hochangereichertes Uran an die USA übergeben. Zudem bestätigte Trump, dass Iran im Rahmen der Vereinbarung zusichern solle, keine unterirdischen Nuklearanlagen zu betreiben.

Iran-Krieg beschert Russland Milliardenplus 

Russland hat im April nach Angaben des Finanzministeriums auch dank des Iran-Kriegs 917 Milliarden Rubel an Steuern aus der Rohstoffförderung eingenommen. Das entspricht gut zehn Milliarden Euro. Damit nahm der Staat mehr als doppelt so viel ein wie noch im März, als die Einnahmen bei 443 Milliarden Rubel lagen, wie aus der vom Ministerium veröffentlichten Statistik hervorgeht.

Der Großteil davon entfiel auf Einnahmen aus dem Ölgeschäft. Allerdings schlugen zugleich die ukrainischen Angriffe auf die Ölindustrie zu Buche. Der April war der erste Monat, in dem sich die Preissteigerungen an den Weltmärkten infolge des Iran-Kriegs voll bemerkbar machten. Russland ist ein Verbündeter Teherans, mischt sich aber nicht offen militärisch in den Konflikt Irans mit den USA und Israel ein. 

USA schießen iranischen Tanker manövrierunfähig

US-Streitkräfte feuern nach Angaben des US-Zentralkommandos (Centcom) mehrere Schüsse auf den unbeladenen Tanker M/T Hasna ab und machen das unter iranischer Flagge fahrende Schiff manövrierunfähig. Der Tanker habe versucht, die Blockade der Straße von Hormus zu durchbrechen und einen iranischen Hafen anzusteuern, teilt Centcom auf der Kurznachrichtenplattform X mit. 

Frankreich verlegt Flugzeugträger für Hormus-Mission zum Golf von Aden

Frankreich verlegt zur Vorbereitung der Mission in der Straße von Hormus den Flugzeugträger Charles de Gaulle in Richtung Golf von Aden. Der Verband rund um das Schiff habe den Suezkanal passiert und steuere den Süden des Roten Meeres an, teilt das Verteidigungsministerium in Paris mit.

Damit soll die multinationale Marine-Mission schneller starten können, die unter Führung von Frankreich und Großbritannien vorbereitet wird. Der Einsatz soll nach dem Ende der Kampfhandlungen an der Straße von Hormus beginnen. Ziel der Mission ist es, Handelsschiffe bei der Fahrt durch die für den Welthandel wichtigen Meerenge zu begleiten und abzusichern. Mehr als 40 Länder haben ihre Unterstützung zugesichert. Auch die Deutsche Marine hat ihr Minenjagdboot Fulda in Richtung Mittelmeer verlegt.

Die Verlegung des Marine-Verbandes diene der operativen Erkundung und solle dazu beitragen, den Handelsschiffen Sicherheit zu geben, teilte Paris mit. Außerdem biete sie zusätzliche Optionen für einen Ausweg aus der Krise und Stärkung der Sicherheit in der Region. Die Verlegung der französischen Schiffe habe mit der militärischen Konfrontation zwischen den USA, Israel und Iran nichts zu tun, betonte das Ministerium. 

Libanons Regierungschef lehnt Spitzentreffen mit Israel vorerst ab

Die Friedensverhandlungen zwischen Israel und Libanon, die US-Präsident Donald Trump angestoßen hat, kommen nicht voran. Der libanesische Regierungschef Nawaf Salam lehnte am Mittwoch ein baldiges Treffen beider Seiten ab. Es sei noch zu früh dafür, sagte er laut der staatlichen Nachrichtenagentur NNA. Zuerst müsse die Waffenruhe vom 16. April eingehalten werden, sagte er vor dem Hintergrund anhaltender Kämpfe zwischen der israelischen ⁠Armee und der mit Iran verbündeten Hisbollah-Miliz.

Trump hatte in der vergangenen Woche erklärt, er freue sich darauf, den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu ​und den ​libanesischen Präsidenten Joseph Aoun in naher Zukunft zu empfangen. Er ‌sehe eine große Chance für ein Friedensabkommen noch in ‌diesem Jahr. Doch auch Aoun lehnte ein Treffen mit Netanjahu derzeit ab. Er forderte zunächst ein Sicherheitsabkommen und ein Ende der israelischen Angriffe. Regierungschef Salam betonte, Libanon ​strebe keine Normalisierung der Beziehungen ​zu Israel an, sondern Frieden. Als Mindestbedingung nannte er einen Zeitplan für den Abzug der israelischen Truppen.

Israel hat auf der libanesischen Seite der gemeinsamen Grenze eine zehn Kilometer breite Sicherheitszone eingerichtet. Damit soll der Norden Israels vor der Hisbollah geschützt werden. Salam erklärte weiter, ‌seine Regierung werde einen Plan ausarbeiten, um die Hisbollah-Miliz zu entwaffnen. Dies ist eine zentrale israelische Forderung. Allerdings verfügt die ‌libanesische Regierung in dem in verschiedene Lager ‌zersplitterten Land kaum über Möglichkeiten, dies gegen den Willen der Hisbollah durchzusetzen. ​Die schiitische Miliz pocht auf den Waffenbesitz, um sich gegen Israel zur Wehr setzen zu können.

Iran: Prüfen US-Vorschlag für Kriegsende 

Iran prüft nach eigenen Angaben einen US-Vorschlag zur Beendigung des mehr als zweimonatigen Krieges. Außenamtssprecher Ismail Baghai sagte der iranischen Nachrichtenagentur Isna, nach Prüfung des Vorschlages werde Iran seine Position dazu an den Vermittlerstaat Pakistan übermitteln. Über Inhalte des Vorschlages machte Baghai demnach keine Angaben.

Indes wies Baghai einen US-Medienbericht der Nachrichtenwebseite Axios über ein möglicherweise bevorstehendes Abkommen zwischen den Kriegsparteien als überzogen zurück. Axios hatte unter Berufung auf US-Quellen berichtet, ein einseitiges Dokument zur kurzfristigen Beilegung des Krieges sei kurz vor dem gemeinsamen Abschluss. 

Ebrahim Resaei, der iranische Sprecher des parlamentarischen Ausschusses für Außenpolitik und nationale Sicherheit, bezeichnete ein in dem Medienbericht erwähntes Memorandum zur Beendigung des Krieges unterdessen in einem Beitrag auf der Plattform X als realitätsfernen Wunschzettel. Die USA würden in einem Krieg, den sie verlören, nichts erreichen, was sie nicht schon in direkten Verhandlungen erreicht hätten. 

Iran: Sichere Hormus-Durchfahrt bei Ende von US-Drohungen 

Die Marine der iranischen Revolutionsgarde stellt eine sichere Durchfahrt durch die Straße von Hormus in Aussicht. Bei einem Ende der US-Drohungen sei dies möglich, berichten staatliche Medien unter Berufung auf die Garde. Die Elite-Truppe verweist demnach auch auf neue Verfahrensregeln für den Transit. Worin ​diese neuen Abläufe bestehen, wird nicht präzisiert. Die Marine dankt jedoch den Reedern und Kapitänen dafür, dass sie bei der Passage die iranischen Vorschriften respektierten. Die Äußerungen ⁠sind die erste Reaktion Irans auf die Entscheidung der USA, ihre Einsätze zur Unterstützung festsitzender Schiffe in der strategisch wichtigen Meerenge vorerst zu stoppen. 

Trump hatte ein mögliches Ende des Iran-Kriegs in Aussicht gestellt, Teheran aber auch mit heftigen Angriffen gedroht. „Angenommen, Iran erklärt sich bereit, das Vereinbarte zu erfüllen – was vielleicht eine gewagte Annahme ist –, dann wird die bereits legendäre „Epic Fury“ ein Ende finden, und die äußerst wirksame Blockade wird es ermöglichen, dass die Straße von Hormus für alle offen ist, einschließlich Irans“, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Die US-Regierung hatte ihrem Ende Februar gemeinsam mit Israel begonnenen Krieg gegen Iran den Namen „Gewaltiger Zorn“ („Epic Fury“) gegeben.

Falls Teheran sich nicht auf eine Vereinbarung einlasse, „beginnen die Bombardements, und diese werden leider ein weitaus größeres Ausmaß und eine weitaus größere Intensität haben als zuvor“, drohte Trump.



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