Interview der Woche – Bosnien-Beauftragter Schmidt nennt persönliche Gründe für Rückzug aus dem Amt

Überlegungen, das Amt des Hohen UNO-Repräsentanten für Bosnien und Herzegowina abzuschaffen und ungelöste Fragen in die EU-Beitrittsverhandlungen zu überführen, lehnte Schmidt ab. Damit würde man diesen Prozess überfrachten.
Vor kurzem hatte Russland dafür plädiert, den Posten nicht mehr neu zu besetzen. Die USA sprachen sich dafür aus, die Befugnisse des Mandats einzuschränken.
Der Hohe Repräsentant für Bosnien-Herzegowina hat die Aufgabe, über die Einhaltung des Friedensabkommens von Dayton von 1995 zu wachen. Seine Befugnisse reichen teils über die der gewählten Regierungen hinaus, was in Bosnien-Herzegowina oft Streit auslöst.
Diese Nachricht wurde am 16.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
