Hälfte der Klinikbehandlungen ambulant möglich

Zu diesem Ergebnis kommt der AOK-Krankenhausreport, der in Berlin vorgestellt wurde. In dem Bericht heißt es, von bundesweit 15,2 Millionen Krankenhausbehandlungen im Jahr 2024 hätten etwa 8,6 Millionen Fälle ambulant behandelt werden können. Dies gelte vor allem für die Innere Medizin und die Allgemeine Chirurgie. Zudem würden in der Notfallaufnahme Fälle unnötigerweise stationär aufgenommen.
Der Mitherausgeber des Krankenhausreports, Scheller-Kreinsen, sagte, ambulante Behandlungen seien kostengünstiger als eine stationäre Versorgung, da unter anderem der teure Bedarf einer Rund-um-die-Uhr-Betreuung entfalle.
Diese Nachricht wurde am 06.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
