Fußball-WM: Messi ist empört über Gerüchte zum angeblichen Tod seines Vaters – Sport
Die Familie von Argentiniens Kapitän Lionel Messi, 38, ist Gerüchten über eine gravierende Verschlechterung des Gesundheitszustands von Vater Jorge Messi, 68. entgegengetreten. In einer Pressemitteilung, die am Donnerstag vom Medienteam Messis in den USA verbreitet wurde, bestätigte die Familie Messi, „dass Jorge sich derzeit in einer gesundheitlich schwierigen Situation befindet“. Er stehe „unter ärztlicher Beobachtung, erholt und entwickelt sich im Rahmen seines Gesundheitszustands positiv“. Eine genaue Diagnose wurde nicht mitgeteilt.
Die Gerüchte über eine schwere Erkrankung Jorge Messis zirkulieren in Argentinien schon seit Wochen – und wurden von den Medien diskret behandelt. Bei Argentiniens WM-Auftaktspiel gegen Algerien (3:0) vom Dienstag schossen Messi die Tränen in die Augen. Nach der Partie erklärte Messi, dass der Gefühlsausbruch keinen sportlichen Hintergrund habe. Und erklärte, dass er schwierige Tage hinter sich habe.
„Tiefes Unbehagen über den Mangel an Sensibilität, Respekt und Skrupeln“
In diversen Medien wurde dies zum Anlass genommen, den Gerüchten freien Lauf zu lassen. Eine argentinische Klatschjournalistin ging so weit, den Tod Jorge Messis live im TV zu verkünden. Sie spekulierte, Messi würde die WM verlassen müssen.
Die Familie Messis zeigte sich darob empört. „Angesichts der Versionen, Gerüchte und Spekulationen, die in den letzten Stunden kursiert sind, möchte die Familie ihr tiefes Unbehagen über den Mangel an Sensibilität, Respekt und Skrupeln zum Ausdruck bringen, mit dem einige Personen eine strikt private und familiäre Angelegenheit behandelt haben“, hieß es in der Mitteilung.
Nur der engste Familienkreis verfüge über reale und genaue Informationen zum Zustand von Jorge Messi. „Die Gesundheit eines Menschen und die Ruhe seines Umfelds sollten weder Gegenstand von Spekulationen noch von unverantwortlichem Medieninteresse sein“, hieß es in dem Kommuniqué. Die Familie Messi bedankte sich „für die Zeichen der Zuneigung, des Respekts und der Anteilnahme, die wir erhalten haben“, bat gleichzeitig aber darum, die Intimsphäre von Jorge Messi und seiner gesamten Familie während dieses Prozesses zu respektieren.
