Extremwetter: Hitzewelle zu Pfingsten erwartet – bis zu 30 Grad


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So mancher hat am vergangenen Wochenende wieder Winterjacke und Wollsocken ausgepackt. In dieser Woche aber soll der Sommer in Deutschland spürbar an Fahrt aufnehmen:


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Schon zur Wochenmitte etabliert sich über Südwesteuropa ein kräftiges Frühsommerhoch.

Ausschlaggebend für die Entwicklung ist der Jetstream, ein Starkwindband in etwa neun Kilometern Höhe, berichtet der Meteorologe Martin Puchegger bei wetter.com. In den kommenden Tagen verläuft dieser Jetstream weit nördlich des Hochdruckgebiets, sodass sich ein Hoch von Spanien bis nach Mitteleuropa ausbreiten kann. Zwar bildet sich gleichzeitig ein Höhentief über dem Golf von Biskaya und der Bretagne, doch dieses begünstigt sogar den Zustrom sehr warmer Luft aus südlichen Regionen nach Deutschland.

Ab Donnerstag steigen die Temperaturen massiv

Bis zur Wochenmitte bleibt das Wetter zunächst noch etwas unbeständig.

Heute und am Mittwoch erwartet uns laut Deutscher Wetterdienst zunächst wechselhaftes Wetter mit zeitweise dichter Bewölkung, Schauern und vor allem im Osten auch kräftigen Gewittern. Die Temperaturen erreichen dabei Höchstwerte zwischen 14 und 22 Grad.

Ab Donnerstag dann kommt die Hitzewelle: Im Südwesten werden bis zu 26 Grad erreicht. Schauer und Gewitter sind vor allem noch in der Nordosthälfte Deutschlands möglich.

An Pfingsten dann erwarten die Meteorologen um die 30 Grad: Für Samstag, Sonntag und Montag sehen die Aussichten hervorragend aus. Wetterexperte Dominik Jung: „Verbreitet werden 22 bis 28 Grad erreicht. Am Oberrhein, im Rhein-Main-Gebiet und stellenweise auch Richtung Brandenburg sind sogar Spitzenwerte bis 31 Grad drin.“

Am heißesten soll es am Pfingstmontag werden.

Klimatologisch gesehen sind 30 Grad zu Pfingsten nicht ungewöhnlich, aber auch nicht alltäglich. Im Mittel der Jahre 1991 bis 2020 liegen die deutschlandweiten Höchstwerte in der letzten Maidekade je nach Region zwischen 22 und 26 Grad. Ein erster Hitzetag rund um Pfingsten tritt etwa alle drei bis vier Jahre auf und damit deutlich häufiger als noch in den 1980er Jahren.



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