Das war die WM-Nacht: Infantino verscherzt es sich mit Italien
WM mit 228 Teams? Infantino verärgert Italien mit Witz
Das kam in Italien nicht gut an: FIFA-Präsident Gianni Infantino hat mit einer scherzhaft gemeinten Bemerkung über die große WM-Misere des viermaligen Fußball-Weltmeisters Kritik ausgelöst. Im Interview des brasilianischen Senders CazéTV machte sich Infantino über das abermalige Scheitern der italienischen Nationalmannschaft in der WM-Qualifikation lustig, als er über eine mögliche Aufstockung der WM auf 64 Teams grinsend sagte: „Vielleicht qualifiziert sich Italien bei einer WM mit 64 Teams – oder wir gehen sogar hoch auf 228 Teams.“
Italiens Sportminister Andrea Abodi zeigte sich nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur Ansa irritiert und kündigte an, das Gespräch mit dem FIFA-Chef suchen zu wollen.
DFB-Chef Neuendorf gibt Update zu deutschen WM-Prämien
Kurz vor dem Start ins Turnier gibt es noch keine Klarheit über die WM-Prämien für die deutschen Nationalspieler. DFB-Präsident Bernd Neuendorf ist jedoch zuversichtlich, dass die Verhandlungen vor der Partie am Sonntag (19.00 Uhr MESZ im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-WM, in der ARD und bei MagentaTV) in Houston gegen Curaçao abgeschlossen werden. „Weitgehend besteht da Einigkeit. Es ist auch kein Thema, das noch in das erste Spiel getragen wird“, sagte der 64-Jährige bei einem Besuch des German House of Soccer in New York, einem Treffpunkt des Deutschen Fußball-Bunds für Fans in der Millionen-Metropole. „Ich bin davon überzeugt, dass wir eigentlich eine gute Lösung haben.“
