Behörden digital: Ohne Bund-ID keine E-Auto-Förderung


Behörden digitalOhne Bund-ID keine E-Auto-Förderung

22.05.2026, 06:29 Uhr

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Ein Log-in, viele Amtsgänge weniger: Die Bund-ID soll Behördengänge sparen – bei der E‑Auto‑Förderung ist sie sogar Pflicht.

Ohne diesen Account läuft nichts: Wer die E-Auto-Förderung will, braucht die sogenannte Bund-ID. Was beim Anlegen dieses Kontos wichtig ist – und welche Vorteile es Bürgerinnen und Bürgern bringt.

Als zentraler Bürger-Account für Behörden-Dienstleistungen soll die Bund-ID bei immer mehr Verwaltungsvorgängen den Gang aufs Amt überflüssig machen – so aktuell etwa auch beim Antrag auf E-Auto-Förderung.

Wer noch keine Bund-ID hat, muss sich für den Antrag auf der Förderzentrale-Plattform des Bundeswirtschaftsministeriums sogar zwingend eine zulegen, erklärt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in den Hinweisen zur Vorbereitung des Antrags.

Beim Bund-ID-Konto ist das richtige Vertrauensniveau wichtig

Und so funktioniert das Erstellen eines Bund-ID-Kontos:

1. Auf „id.bund.de“ gehen.

2. Auf „Konto erstellen“ klicken.

3. Vertrauensniveau wählen: Online-Ausweis („Hoch“), Elster-Zertifikat („Substanziell“) oder Benutzername & Passwort („Basis“).

4. Den weiteren Anweisungen folgen.

Keine E-Auto-Förderung ohne Elster-Zertifikat – besser noch E-ID

Achtung: Für die E-Auto-Förderung muss man sich mindestens mit dem Elster-Zertifikat identifiziert haben, das „Basis“-Vertrauensniveau mit Benutzername und Passwort genügt hier nicht.

Erst mit dem Vertrauensniveau „Hoch“ lassen sich wirklich alle im Rahmen der Bund-ID angebotenen Verwaltungsvorgänge online erledigen. Deshalb ist es lohnenswert, sich gleich per Online-Ausweis zu identifizieren, also in den meisten Fällen mit der Online-Ausweisfunktion (E-ID) des Personalausweises.

Anträge können mit Bund-ID-Basisdaten vorausgefüllt sein

Praktisch: Basisdaten wie Name und Adresse sind im Bund-ID-Konto hinterlegt, womit dann künftig Anträge schon vorausgefüllt werden können, wenn man sich mit seiner Bund-ID bei einer Behörde für einen Antrag einloggt – so wie etwa bei der Förderzentrale. Klickt man dort auf der Unterseite für die E-Auto-Förderung auf „Antrag stellen“, muss man sich gleich bei seinem Bund-ID-Konto anmelden.

Bund-ID-Dienstleistungen suchen und finden

Als Leistung für die Bund-ID verfügbar sind beispielsweise das Bezahlen der Kraftfahrzeugsteuer, das Beantragen von Arbeitslosengeld, die Punktestand-Abfrage beim Flensburger Fahreignungsregister oder auch das Beantragen eines Führungszeugnisses.

Was genau wo im Bund und in den Ländern an Bund-ID-Dienstleistungen zur Verfügung steht, kann man per Volltextsuche oder sortiert nach Lebenslagen auf „Verwaltung.bund.de“ nachschauen. Die Ergebnisse lassen sich auch nach Postleitzahlen filtern.

Teil der Bund-ID ist auch das sogenannte Zentrale Bürgerpostfach (ZBP), über das künftig immer mehr Nachrichten und Bescheide digital zugestellt werden sollen.

Quelle: ntv.de, awi/dpa



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