Liveblog | Schüsse bei Pressedinner – was wir wissen

Schüsse beim Pressedinner – was wir wissen
– Trump, diverse Kabinettsmitglieder, Vizepräsident JD Vance sowie zahlreiche Journalisten und andere Gäste waren bei der Veranstaltung in einem Hotel in Washington zugegen.
– Während der Präsident auf der Bühne saß, waren plötzlich Knallgeräusche zu hören – erst im Nachhinein wurde klar, dass es sich dabei um Schüsse handelte.
– Im Saal brach daraufhin Chaos aus, schwer bewaffnete Sicherheitskräfte stürmten den Raum. Der Präsident, First Lady Melania und weitere Regierungsmitglieder wurden Sekunden nach dem Vorfall von der Bühne geführt und in Sicherheit gebracht.
– Laut Trump wurden keine Regierungsmitglieder verletzt, allerdings wurde ein Sicherheitsbeamter angeschossen. Dank seiner schusssicheren Weste gehe es dem Mann den Umständen entsprechend gut, sagte Trump.
– Sowohl der Präsident als auch die Sicherheitsbehörden teilten später mit, der Angreifer sei durch die Sicherheitsschleuse im Vorraum des Hotels gestürmt, bevor er von Beamten überwältigt und zu Boden gebracht werden konnte. Nach Polizeiangaben wurde der Mann selbst nicht angeschossen.
– Der Polizei zufolge hatte der Angreifer eine Schrotflinte, eine Handfeuerwaffe und mehrere Messer bei sich.
– Nach Polizeiangaben handelte es sich bei dem Täter anscheinend um einen Hotelgast, der allein handelte. Weitere Verdächtige gebe es nicht.
– Das Gala-Dinner wurde nach dem Vorfall abgebrochen und soll zu einem späteren Zeitpunk – laut Trump innerhalb von 30 Tagen – nachgeholt werden.
Was wir noch nicht wissen
– Unklar war zunächst, wie viele Schüsse von wem abgegeben wurden.
– Offiziell bestätigte Informationen zur Identität des Täters gibt es bislang nicht. Trump sagte lediglich, dass es sich um einen „sehr kranken Mann“ aus Kalifornien handle.
– Das konkrete Ziel des Angreifers blieb zunächst ebenfalls unklar. Trump gab zu verstehen, dass der Täter es womöglich auf ihn abgesehen hatte.
– Auch das Tatmotiv ist noch völlig offen. Trump entgegnete auf Nachfrage eines Journalisten bloß, dass er nicht von einem Zusammenhang mit dem Irankrieg ausgehe.
