Sommerliche Temperaturen in der kommenden Woche


Ein junger Mann springt von einem Steg in das kühle Wasser des Illasbergsees.

Stand: 24.05.2026 • 15:54 Uhr

Das Pfingstwochenende bringt bereits gutes Wetter – und kommende Woche wird es noch wärmer. Der DWD erwartet bis zu 35 Grad. Eine Hitzewarnung wird es aber nicht geben. Dennoch warnen Experten vor hohen UV-Werten.

Der Frühsommer ist da: In der kommenden Woche sind nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes im Südwesten Deutschlands Spitzenwerte bis zu 35 Grad möglich. Am 1. Juni beginnt meteorologisch der Sommer.

Deutlich über 30 Grad schon am langen Wochenende

Am Pfingstmontag wird es wie heute vielfach sonnig und trocken. Die Temperaturen steigen laut DWD erneut auf hochsommerliche 25 bis 34 Grad mit den höchsten Werten im Südwesten. An der See und im Nordosten werden 19 bis 25 Grad erwartet.

Am Dienstag ist im Norden vor allem von Schleswig-Holstein bis Brandenburg mit dem Durchzug von Wolkenfeldern zu rechnen, aber nur vereinzelt mit Schauern. Ansonsten wird es erneut sehr sonnig. Im Tagesverlauf ziehen über dem Schwarzwald und an den Alpen Quellwolken mit einem geringen Schauer- und Gewitterrisiko auf. Die Temperaturen liegen im Norden bei 20 bis 28 Grad. Im Südwesten sind sogar bis zu 35 Grad möglich.

Am Strand von Binz auf Rügen genießen viele Menschen das sonnige Pfingstwochenende.

Noch keine Hitzewarnung

„Für eine Hitzewarnung reicht dies aber noch nicht“, erklärt der Meteorologe Lars Kirchhübel von der Wettervorhersagezentrale des DWD. „Besonders die Nächte kommen noch kühl daher und sorgen für ausreichend Entspannung.“

Zudem seien auch die Gebäude bislang nicht entsprechend aufgeheizt. „Dennoch ist vor allem in der Mittagshitze für Kranke und empfindliche Personen schon Vorsicht geboten.“

Warnung vor hoher UV-Strahlung

Ende Mai habe die Sonne etwa die gleiche Strahlkraft wie Ende Juli, erklärte er. Dabei könne auch eine beachtliche Menge an UV-Strahlung in den bodennahen Luftschichten ankommen, erklärte er.

Am Montag und Dienstag werde etwa südlich von Eifel, Westerwald, Rhön und Erzgebirge bei einem UV-Index von häufig 8 schon verbreitet eine sehr hohe gesundheitliche Gefährdung erwartet.

Im Allgäu und allgemein auf den Alpenhöhen werde teilweise sogar ein Index von 9 erreicht, warnte der Meteorologe. Moderater werde der UV-Index mit einem Wert von 4 und 5 im Norden, wo zeitweise Wolken die Sonne ausbremsten.

Ein UV-Index von 1 bis 11 wird grafisch dargestellt

Das sagt der UV-Index

Der sogenannte UV-Index beschreibt den Tagesspitzenwert der sonnenbrandwirksamen UV-Bestrahlungsstärke. Er wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert und ist weltweit einheitlich.

Bei einem UV-Index von 3 bis 5 spricht das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) von einer mittleren Belastung, bei 6 bis 7 ist sie bereits hoch. Experten empfehlen dann, Sonnencreme aufzutragen und während der Mittagsstunden Schatten aufsuchen.

Ein Wert von 8 bis 10 gilt als sehr hoch. Hier ist Schutz unbedingt nötig. In der Mittagszeit empfiehlt das BfS, sich möglichst nicht draußen aufzuhalten und falls doch, Schatten aufzusuchen.

Schnee, Wasser und helle Oberflächen wie helle, blendende Hausfassaden, Asphalt oder helle Sandflächen reflektieren UV-Strahlung und verstärken sie dadurch. Die UV-Belastung kann dann höher als der angegebene UV-Index sein.



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