Hauseinsturz in Görlitz: Suche nach Vermissten ist wieder angelaufen
Weiter keine Lebenszeichen von Vermissten
Nach dem Einsturz eines Gründerzeithauses in Görlitz am Montag haben die Einsatzkräfte ihre Suche nach drei Vermissten am Mittwochmorgen fortgesetzt. Unter den Trümmern gibt es bislang keine Lebenszeichen. Wie die Polizei mitteilte, war es in der Nacht zum Mittwoch gelungen, die Gasleitung abzustellen. Das Restgas in den Leitungen wurde abgefackelt. Die Bergungsarbeiten waren für mehrere Stunden eingestellt.
Polizei: Explosionsgefahr gesunken
Nun ist den Angaben zufolge die Explosionsgefahr gesunken. Ein Nachbarhaus musste abgestützt werden, damit Rettungskräfte bei den Bergungsarbeiten in den Trümmern nicht gefährdet werden.
Neben Feuerwehr und Rettungskräften ist auch das Technische Hilfswerk im Einsatz. Das Haus in Görlitz war am Montagabend eingestürzt. Grund war möglicherweise eine Gasexplosion. Seither werden drei Personen vermisst – zwei junge Touristinnen aus Rumänien und ein Mann mit deutscher und bulgarischer Staatsbürgerschaft, der beruflich in Görlitz weilte. In dem Mehrfamilienhaus waren unter anderem Ferienwohnungen untergebracht.
Vermieter: Haus war vor Einsturz in tadellosem Zustand
Das eingestürzte Haus in Görlitz war laut Eigentümer vor dem Unglück in tadellosem Zustand. Wie die kommunale Wohnungsgesellschaft mitgeteilt hat, wurden erst im September vergangenen Jahres die Heizung und die Warmwasserbereitung gewartet. In den Wohnungen selbst habe es weder Gasherde noch Gasthermen gegeben.
