Geschäfte in Konfliktgebieten: Ein Urteil gegen den Zynismus


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Aus der Serie:
Fünf vor acht

In Frankreich müssen zwei Ex-Manager ins Gefängnis, weil sie in Syrien Geschäfte mit IS-Terroristen gemacht haben. Eine Warnung an Firmen in anderen Konfliktgebieten

Geschäfte in Konfliktgebieten: Der frühere Vorstandsvorsitzende von Lafarge, Bruno Lafont, wurde wegen Terrorismusfinanzierung verurteilt und noch im Gericht verhaftet.
Der frühere Vorstandsvorsitzende von Lafarge, Bruno Lafont, wurde wegen Terrorismusfinanzierung verurteilt und noch im Gericht verhaftet.
© Behrouz Mehri/​AFP/​Getty Images

Manchmal sind gute Nachrichten so
eingekeilt zwischen Schlagzeilen über Kriege, Seeblockaden und Benzinpreise,
dass man sie fast übersieht. Diese kam Anfang vergangener Woche aus Frankreich:
Ein Pariser Strafgericht hat den Baustoffkonzern Lafarge wegen
Terrorismusfinanzierung zu einer Geldstrafe von rund einer Million Euro verurteilt.
Ebenfalls schuldig gesprochen wurden mehrere ehemalige Führungskräfte. Darunter
der frühere Vorstandsvorsitzende Bruno Lafont und der frühere Vizepräsident
des Betriebs, Christian Herrault. Der eine muss für sechs, der andere für fünf
Jahre ins Gefängnis. Beide wurden noch im Gerichtssaal verhaftet.



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