News zu Iran: Emirate: Großbrand nach iranischer Attacke – Politik


Viele Angaben stammen von Konfliktparteien und lassen sich teilweise nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.

Wichtige Updates

Iran warnt USA vor Öffnung der Straße von Hormus

Oman meldet Angriff nahe der Straße von Hormus 

US-Admiral: Haben sechs iranische Boote versenkt

Brände auf Schiffen im Persischen Golf

US-Militär: Mehrere Schiffe haben Straße von Hormus durchfahren

Emirate: Großbrand nach iranischem Drohnenangriff

In den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) ist Behördenangaben zufolge nach einem iranischen Drohnenangriff ein Großbrand ausgebrochen. Betroffen ist ein Industriegebiet der Hafenstadt Fudschaira, wie das Medienbüro der Küstenstadt berichtete. Der Zivilschutz sei dabei, die Lage unter Kontrolle zu bringen.

Irans Streitkräfte verteidigten die Angriffe. Die Attacke sei zunächst nicht geplant gewesen, sagte ein namentlich nicht genannter Militärvertreter dem staatlichen iranischen Rundfunk. Sie sei jedoch Ergebnis des „Abenteurertums der US-Armee“, hieß es zur Begründung. Konkret nannte der Vertreter eine „illegale Passage von Schiffen durch verbotene Routen der Straße von Hormus“. Dafür müsse die US-Marine Rechenschaft ablegen. Seit Beginn der Waffenruhe zwischen den USA und Iran am 8. April hatte Iran aber keine Ziele in den Golfstaaten mehr attackiert.

Aktuell haben sich die Spannungen in der Region wieder deutlich verschärft. Irans Revolutionsgarde feuerten nach eigenen Angaben mehrere Raketen als Warnung in Richtung von US-Kriegsschiffen ab, die sich im Meer vor der Südküste befunden haben sollen. Die VAE warfen Iran vor, einen leeren Öltanker des staatlichen Energiekonzerns Adnoc in ‌der Straße von Hormus mit Drohnen attackiert zu haben.

Nach Berichten über die Zwischenfälle in der Straße von Hormus fing dann das Militär der Vereinigten Arabischen Emirate eigenen Angaben nach drei Raketen aus Iran ab. Eine weitere Rakete sei im Meer niedergegangen, hieß es in einer Erklärung des Verteidigungsministeriums. In mehreren Regionen des Landes sei die Flugabwehr zu hören gewesen. Zuvor war die Bevölkerung aufgefordert worden, sich in Sicherheit zu bringen.

Iran warnt USA vor Öffnung der Straße von Hormus

Iran hat die USA davor gewarnt, die blockierte Straße von Hormus militärisch für den internationalen Schiffsverkehr freizumachen. Außenminister Abbas Araghtschi schrieb auf X, Trumps Initiative „Projekt Freiheit“ sei ein „Projekt Sackgasse“. Die Ereignisse in der Meerenge zeigten, dass es „keine militärische Lösung für eine politische Krise“ gebe. Zwar hat auch Iran ein Interesse daran, Öl über Hormus zu exportieren, umstritten bleibt aber, welche Schiffe passieren dürfen und wer die Kontrolle über die Route hat.

Araghtschi behauptet zugleich, die Verhandlungen über ein Ende des Krieges machten „dank des großen Einsatzes Pakistans Fortschritte“. Die USA sollten sich nicht von „böswilligen Kräften“ wieder in einen „Sumpf“ ziehen lassen; das gelte auch für die Vereinigten Arabischen Emirate. Trump hatte am Sonntag die Initiative „Projekt Freiheit“ angekündigt. Laut Centcom fuhren am Montag US-Zerstörer durch die Straße von Hormus in den Persischen Golf, zwei Handelsschiffe unter US-Flagge hätten das Gebiet verlassen können. Unabhängig bestätigt ist das nicht.

Die iranischen Revolutionsgarden feuerten nach eigenen Angaben mehrere Raketen als Warnung in Richtung der US-Kriegsschiffe ab. Eine unter Vermittlung Pakistans vereinbarte Waffenruhe vom 8. April wirkt damit zunehmend brüchig. 

Oman meldet Angriff nahe der Straße von Hormus 

Inmitten wachsender Spannungen im Iran-Krieg hat der Oman einen Angriff auf ein Wohngebäude gemeldet. Die staatliche Nachrichtenagentur Oman News Agency berichtete, dass der Angriff die Region um Bucha getroffen habe. Dabei handelt es sich um einer vom übrigen Staatsgebiet getrennte Exklave an der Straße von Hormus. Zunächst war nicht klar, von wem der Angriff ausging.

Bei dem Angriff seien ausländische Arbeiter verletzt worden, meldete die Nachrichtenagentur weiter unter Berufung auf Sicherheitsquellen. Sie hätten schwere bis mittelschwere Verletzungen erlitten. Außerdem seien vier Fahrzeuge beschädigt worden. In einem benachbarten Haus gingen demnach Fensterscheiben zu Bruch. Die Behörden nahmen Ermittlungen zu dem Vorfall auf.

US-Admiral: Haben sechs iranische Boote versenkt

Das US-Militär hat nach Angaben ​von US-Admiral Brad Cooper sechs kleine iranische Boote zerstört und von Iran abgefeuerte Marschflugkörper und Drohnen abgefangen. Dies sei im Rahmen der Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus passiert, sagte der Chef des US-Zentralkommandos.

Er rate den iranischen Streitkräften „dringend“, sich von US-Militäranlagen fernzuhalten. Eine US-Seeblockade, die Schiffe an der Fahrt nach Iran oder aus dem Land heraus hindert, bleibe in Kraft und übertreffe die Erwartungen, so Cooper.

Brände auf Schiffen im Persischen Golf

In der Golfregion ist es zu mehreren Zwischenfällen mit Handelsschiffen gekommen. Auf dem unter panamaischer Flagge fahrenden ​Frachter HMM Namu gab es nach Angaben des südkoreanischen Außenministeriums eine Explosion ⁠und ein Feuer im Maschinenraum. Die 24 Besatzungsmitglieder seien unversehrt, teilte die Reederei HMM mit. Die Regierung ​in Seoul ​prüfe Hinweise auf einen Angriff.

Die britische Seeschifffahrtsbehörde UKMTO meldete einen ‌mutmaßlich ähnlichen Vorfall 67 Kilometer nördlich von Dubai. Zudem berichtete die UKMTO von einem weiteren ​brennenden Schiff 26 Kilometer ​westlich des Hafens Mina Sakr ​in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE). 

Minenjagdboot Fulda unterwegs ins Mittelmeer – Einsatz in Straße von Hormus geplant

Das Minenjagdboot Fulda ist am Montagnachmittag von Kiel aus in Richtung Mittelmeer gestartet. Damit will die Deutsche Marine sicherstellen, dass das Boot im Bedarfsfall schneller am Persischen Golf eintreffen kann – sollte es zu einem internationalen Marineeinsatz zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus kommen.

Ein Einsatz der Fulda vor Ort ist jedoch noch längst nicht beschlossen: Voraussetzung ist ein Ende der Kampfhandlung, die Zustimmung des Deutschen Bundestages und ein entsprechender völkerrechtlicher Rahmen. Unter Führung Frankreichs und Großbritanniens bereitet ein internationales Bündnis derzeit einen möglichen Marineeinsatz vor. 
 
Für den Befehlshaber der Flotte, Vizeadmiral Axel Deertz, zeigt der Einsatz, „mit welcher Wucht globale Sicherheitsfragen in unseren Alltag eindringen“. Das Auslaufen sei deshalb Routine und Ausnahme zugleich, so Deertz. Die gegenwärtige Krise sei „eine Episode in einer Welt voller Unordnung“. Die Soldaten führen nicht in ein Übungsvorhaben, sondern in ein Krisengebiet, das sich dynamisch entwickeln könne.  

Fähigkeiten des Minenjagdboots: Neben der aus 42 Soldatinnen und Soldaten bestehenden Stammcrew sind vier Minentaucher an Bord. Die 1998 in Dienst gestellte Fulda verfügt über eine Taucherdruckkammer. Die insgesamt zehn Boote der Frankenthal-Klasse, zu der sie gehört, sind mit Drohnen ausgerüstet, die auf verschiedene Arten Gegenstände wie Minen orten können. Anschließend können Minentaucher die Sprengkörper unschädlich machen. Neben autonomen Drohnen, die ein bestimmtes Seegebiet selbständig erkunden, stehen gelenkte Unterwasserdrohnen zur Verfügung, die über eine Kamera und einen Greifer verfügen.

Andere, sogenannte Hohlstablenkboote der Seehund-Klasse können zudem magnetische und akustische Signaturen von Schiffen simulieren, um Minen gefahrlos zur Detonation zu bringen.

Nach Marineangaben kann die Fulda auf extrem leise Schleichfahrt gehen, um selbst der Gefahr durch Minen zu entgehen. Die Minenjagdboote besitzen einen Rumpf aus nicht-magnetischem Stahl. Zudem haben die Boote eine Magnet-Eigenschutz-Anlage. Diese kann Magnetfelder unterdrücken, die durch elektrische und elektronische Systeme an Bord entstehen. 

US-Militär: Mehrere Schiffe haben Straße von Hormus durchfahren

Um die Lage an der Straße von Hormus gibt es derzeit verschiedene, einander teilweise widersprechende Darstellungen der Kriegsparteien. Laut dem US-Militär sollen mehrere Schiffe die Meerenge eingefahren sein beziehungsweise sie durchquert haben. Wie das zuständige US-Zentralkommando Centcom auf der Plattform X erklärte, seien zwei Lenkwaffenzerstörer in die Straße von Hormus gefahren, um die iranische Blockade zu beenden. Zudem hätten zwei unter US-Flagge fahrende Handelsschiffe die Meerenge passiert. Unabhängig lassen sich die Informationen derzeit nicht überprüfen. 

Zuvor hatten iranische Streitkräfte behauptet, US-Marineschiffe am Durchqueren der Straße von Hormus gehindert zu haben. Aus Iran gab es auch Berichte, wonach zwei iranische Raketen ein US-Kriegsschiff getroffen hätten. Das wiederum dementieren die USA und betonen, kein Schiff sei getroffen worden.

US-Präsident Trump hatte am Sonntag eine Initiative angekündigt, um Schiffen zu helfen, die wegen Irans Blockade der Meerenge feststecken.

Iran definiert neue Kontrollzone in der Straße von Hormus

Die iranischen Streitkräfte haben in der Straße von Hormus eine neue Kontrollzone definiert. Die mit der mächtigen Revolutionsgarde verbundene Nachrichtenagentur Tasnim veröffentlichte dazu auf Telegram eine Karte, die den Bereich ausweist. Sie reicht demnach von der iranischen Insel Qeschm südlich im Persischen Golf bis nach Umm al-Qaiwain an die Nordwestküste der Vereinigten Arabischen Emirate. Weiter östlich im Golf von Oman definiert die iranische Marine das Kontrollgebiet vom iranischen Küstenort Kuh-e Mobarak südlich bis zur emiratischen Hafenstadt Fudschaira.

Emirate verurteilen Drohnenangriff Teherans auf staatlichen Öltanker 

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben einen iranischen Angriff mit zwei Drohnen auf einen Tanker des staatlichen Energiekonzerns ADNOC scharf verurteilt. Verletzte seien nicht gemeldet worden, teilte das Außenministerium mit. Zunächst war nicht klar, wann sich der Angriff ereignet haben soll.

Das Außenministerium sprach von einem „iranischen Terrorangriff“. Er habe sich im Seegebiet der Straße von Hormus ereignet. Das Vorgehen stelle eine „Piraterie“ durch die iranischen Revolutionsgarden dar und gefährde sowohl die regionale Stabilität als auch die globale Energiesicherheit. Die Straße von Hormus dürfe nicht als politisches oder wirtschaftliches Druckmittel missbraucht werden. Die VAE forderten Iran auf, derartige Angriffe einzustellen und alle feindseligen Handlungen zu beenden. 

Hapag-Lloyd: Schiffe können die Straße von Hormus weiterhin nicht passieren

Deutschlands größte Container-Reederei sieht auch nach ​der jüngsten US-Ankündigung, Handelsschiffe durch die Straße von Hormus zu geleiten, vorerst keine Möglichkeit für einen Transit der eigenen Frachter. Weiterhin säßen vier Schiffe im Persischen ​Golf fest, bestätigte eine Konzernsprecherin am Montag der Nachrichtenagentur Reuters. Derzeit prüfe Hapag-Lloyd die Informationen und stehe in engem Kontakt mit zuständigen Behörden und Sicherheitspartnern. 

US-Präsident Donald Trump hatte angekündigt, Schiffe ​befreien zu wollen, ​die wegen des Krieges zwischen den USA, Israel ​und Iran im Persischen Golf festsitzen. Das iranische Militär warnte die US-Streitkräfte aber umgehend vor dem angekündigten Einsatz. Iran blockiert seit mehr als zwei ‌Monaten fast die gesamte Schifffahrt im Golf. 

Den Crews an Bord der verbliebenen vier Schiffe von Hapag-Lloyd gehe es „unter den Umständen okay“, erklärte die Sprecherin am Montag weiter. Versorgungsschiffe lieferten Proviant und Trinkwasser. US-Präsident Trump hatte zuletzt mit Blick auf den Iran-Krieg deutliche Kritik an ⁠nach seiner Ansicht mangelnder Unterstützung und unbotmäßiger Kritik europäischer ‌Staaten geäußert. Besonders ‌im Visier hat er dabei Deutschland.

Iran: Haben US-Streitkräfte an Eindringen in Meerenge gehindert 

Iranische Streitkräfte wollen US-Verbände daran gehindert haben, in die Straße von Hormus einzufahren. Durch Warnungen seien die „feindlichen Zerstörer“ an der Einfahrt gehindert worden, berichtete die Nachrichtenagentur Fars, die der Revolutionsgarde nahesteht. Die Nachrichtenagentur Tasnim kündigte an, zeitnah nähere Details zu berichten. Unabhängig konnten die Angaben nicht überprüft werden. Von US-Seite gab es zu den angeblichen Vorfällen keine Angaben.

Der Nachrichtensender Aljazeera berichtet, die iranische Marine habe ein US-Kriegsschiff mit Raketen angegriffen. Zwei Raketen hätten ein Schiff der US-Marine in der Nähe der Insel Jask in der Straße von Hormus getroffen, nachdem es Warnungen der Revolutionsgarde zum Anhalten ignoriert hatte, teilte die Revolutionsgarde mit. Auch das iranische Staatsfernsehen berichtet über den Beschuss. Das US-Kriegsschiff sei zum Umkehren gezwungen worden, meldet die iranische Nachrichtenagentur Fars. 

Die USA dementieren den Angriff. Das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando Centcom teilte auf X mit, Berichte iranischer Medien, dass ein Schiff von zwei Raketen getroffen worden sei, seien falsch.  

Zuvor hatte die iranische Militärführung gewarnt, ausländische Streitkräfte anzugreifen, sollten diese versuchen, die Meerenge zu durchfahren. Ein iranischer Außenamtssprecher hatte bei einer Pressekonferenz ebenfalls gesagt, dass das Land seine eigenen Interessen verteidigen werde. Der Außenamtssprecher nahm dabei Bezug auf Äußerungen von US-Präsident Donald Trump. Die USA wollen heute eine Initiative starten, um Schiffen zu helfen, die wegen der Blockade der Straße von Hormus feststecken. Für den Fall etwaiger Behinderungen der Initiative „Projekt Freiheit“ warnte Trump auf seiner Plattform Truth Social, dagegen mit Härte vorzugehen.

Hisbollah-Chef: „Es gibt keine Waffenruhe“

Hisbollah-Chef Naim Kassim sieht keine Waffenruhe in Libanon und wirft Israel sowie den USA fortdauernde militärische Attacken vor. „Es gibt keine Waffenruhe in Libanon, sondern eine andauernde israelisch-amerikanische Aggression“, wurde Kassim in einer im Fernsehen verlesenen Erklärung zitiert. Worte reichten nicht aus, um die Angriffe auf Zivilisten, Dörfer und Städte, die Zerstörung und die Tötung von Kindern, Frauen, Männern und Alten zu verurteilen.

Es gebe darüber hinaus keine „gelbe Linie“ oder Pufferzone, betonte er. Das israelische Militär hat Südlibanon – nach dem Modell des auch nach einer Waffenruhe weiter zur Hälfte von Israel besetzten Gazastreifens – in mehrere Zonen aufgeteilt. Die sogenannte „gelbe Linie“ verläuft sechs bis zehn Kilometer entfernt von der israelischen Grenze. In dieser Zone, in der Dutzende Dörfern liegen, führt Israel weiterhin militärische Einsätze durch, auch mit Bodentruppen.

Kassim betonte, ein Ausweg aus dem Konflikt könne nicht in einer Kapitulation liegen. Gespräche und Verhandlungen mit Israel kämen einer Kapitulation gleich. 

Crew eines vom US-Militär festgesetzten iranischen Frachters in Iran eingetroffen 

Das iranische Containerschiff Touska war vor gut zwei Wochen von US-Streitkräften im Rahmen der Seeblockade festgesetzt worden. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim bestätigte nun, dass 15 Crewmitglieder über den Landweg von Pakistan nach Iran zurückgekehrt seien. Über das Verbleiben der restlichen sieben Seeleute ist nichts bekannt.

Irans Militär hatte den USA nach dem Angriff „bewaffnete Seepiraterie“ vorgeworfen. In der Zwischenzeit sei die Crew auf dem Frachter festgehalten worden, hieß es in der pakistanischen Mitteilung weiter. Das Schiff selbst werde nach nötigen Reparaturen in pakistanische Hoheitsgewässer überführt und seinen iranischen Eignern zurückgegeben. Pakistan begrüße die Übergabe als vertrauensbildende Maßnahme zwischen den Kriegsparteien.

Rutte beschwichtigt: Europäer haben Trumps Botschaft verstanden

Vor dem Hintergrund wachsender Unstimmigkeiten zwischen europäischen Staaten und US-Präsident Donald Trump im Zuge des Iran-Kriegs bemüht sich Nato-Generalsekretär Mark Rutte nun, die Wogen zu glätten und zwischen den Partnern zu vermitteln. Die Europäer hätten Trumps Botschaft verstanden und sorgten dafür, dass ​Abkommen zur Nutzung von Militärstützpunkten umgesetzt würden, sagt Rutte. 

Trump wirft einigen Nato-Staaten vor, die USA im Iran-Krieg nicht ausreichend zu unterstützen. So hatte ⁠Spanien den USA die Nutzung von Stützpunkten im Land für Einsätze in Iran untersagt. „Ja, es gab eine gewisse Enttäuschung auf US-Seite, aber die Europäer haben zugehört“, sagte Rutte bei einem Gipfel ​der Europäischen Politischen ​Gemeinschaft in Armenien. Trump hatte zuletzt einige Schritte mit Blick auf ‌die Nato angekündigt, die von vielen als eine Art Bestrafung für ‌nach Trumps Ansicht mangelnde Unterstützung oder unbotmäßige Kritik interpretiert worden waren. 



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