Ist es normal für die Jahreszeit? Vergleich für Ihren Ort
Der Europäische Klimazustandsbericht zeigt, dass sich seit 1980 Europa deutlich schneller erhitzt als der globale Durchschnitt. Rekordhitze, Waldbrände und Dürren sind die Folgen.
29.04.2026 | 1:37 min
Wie war das Wetter in letzter Zeit? Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) bilanziert, war der April teils deutlich zu trocken: „Nachdem bereits der März verbreitet sehr trocken war, konnte der April in den meisten Regionen das Niederschlagsdefizit nicht ausgleichen“, meldet der DWD nach einer vorläufigen Auswertung.
Lediglich in der östlichen Mitte und im Nordosten regnete es demnach durchschnittlich viel. Die höchste Regenmenge an einem Tag wurde mit 83,4 Litern pro Quadratmeter am 19. April in Röbel/Müritz in Mecklenburg-Vorpommern gemessen.
Temperatur und Niederschlag: Orte bundesweit im Vergleich
Ob das Wetter in Ihrer Gemeinde zuletzt „normal“ war – also nicht stark vom aktuellen Klima abweicht – können Sie in der folgenden Grafik herausfinden. Mit unserem interaktiven Wettermonitor können Sie nach dem Gemeindenamen suchen:
Ist das Wetter bei mir normal?
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Als aktuelles Klima bezeichnen wir den Zeitraum von 1991 bis 2020. Diese Periode ist schon deutlich vom Klimawandel beeinflusst und wird für solche Vergleiche empfohlen. Die Daten stammen aus dem Netzwerk von Wetterstationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD).
Wettervergleich über die Jahreszeit
Wie „normal“ Temperaturen und Niederschlag der letzten Jahreszeit in Ihrer Gemeinde waren, finden Sie in der folgenden Übersicht.
War der Sommer/Herbst/Winter/Frühling bei mir normal?
ZDFheute Infografik
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Wie das Wetter in naher Zukunft aussehen wird, hat die ZDFheute Wetter-Redaktion aufbereitet.
Die Wettervorhersage aus der 19 Uhr-heute-Sendung
02.05.2026 | 1:14 min
Falls Sie mehr zur Datengrundlage der Grafiken wissen wollen:
Datengrundlage bilden die täglichen Stationsdaten des DWD. Davon arbeiten wir nur mit Stationen, bei denen für mehr als 90 Prozent der entsprechenden Zeiträume Daten vorliegen. Aus diesen Messwerten bilden wir zum einen die langjährigen Vergleichswerte (das Klima) und zum anderen die aktuellen Durchschnittswerte (das Wetter). Daraus berechnen wir wiederum die Abweichung des Wetters vom langjährigen Vergleichswert.
Für die Einstufung sortieren wir die Vergleichswerte der Größe nach, bilden Gruppen und ordnen die Abweichungen zu: In der Mitte liegen die „normalen“ Werte, direkt darüber und darunter die erste Stufe von Abweichungen („Wärmer/Kälter/Mehr/Weniger“). Noch größere Abweichungen („Viel mehr“ etc.) liegen als zweite Stufe an den Rändern der sortierten Werte. Konkret verwenden wir als Grenzen die Quantile für 5, 20, 80 und 95 Prozent der Werte. Diese Grenzen entsprechen dem Vorgehen des DWD für Monatsrückblicke.
Für die Zuordnung zu Gemeinden greifen wir auf Daten des Bundesamts für Kartographie und Geodäsie (BKG) zurück. Über die Distanz zum geografischen Mittelpunkt der Gemeinde ordnen wir die nächste Station zu. Es kann sein, dass zwischen der Gemeinde und der nächsten Station beispielsweise ein Gebirge liegt. Das Wetter an der Station kann sich besonders in solchen Fällen vom Wetter in der Gemeinde unterscheiden.
Die resultierende Liste von Stationen ist nach der Einwohnerzahl der Gemeinden sortiert, die den Stationen zugeordnet sind. Abkürzungen in Gemeindenamen wie „a. d.“ sind nicht ausgeschrieben worden.
Redaktion: Robert Meyer, Kevin Schubert, Kathrin Wolff, Lukas Wagner
Die Hitzewelle in Nordeuropa 2025 war außergewöhnlich heftig – woran das lag.
29.04.2026 | 0:54 min
